SANDKRUG - Ein Feuer in einem Einfamilienhaus am Wieselweg 25 hat am späten Freitagabend viele Menschen in Sandkrug in Atem gehalten.
Um 21.29 Uhr waren die Wehren in Sandkrug und Sandhatten alarmiert worden, zunächst gingen sie noch davon aus, dass ein Auto unter einem Carport brannte. Schnell stellte sich aber heraus, dass auch das Einfamilienhaus in Flammen stand.
Die Sandkruger Brandbekämpfer konnten extrem schnell ausrücken. Ein Großteil der Wehr befand sich bei der Alarmierung bereits im Feuerwehrhaus, um dort den Tag der offenen Tür am Sonntag vorzubereiten. Obwohl die Wehr nur wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort war, konnte sie schwere Schäden an dem Haus aber nicht mehr verhindern.
Einsatzleiter Horst Schwindt und Ortsbrandmeister Jürgen Dallmann erklärten, es sei schon Glück gewesen, dass die Wehr das Nachbarhaus habe halten können. An diesem schmolzen Kunststoffrollläden und Fensterscheiben splitterten. „Die Wände waren von der Hitze des Brandes im Nachbarhaus so heiß, dass man sie nicht berühren konnte“, berichtete Schwindt.
Das Haus in dem sich der Brand entwickelt hatte, ist zum großen Teil zerstört. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, war vermutlich ein Defekt an einer Waschmaschine im Hauswirtschaftsraum die Ursache für das Feuer. Durch zwei Fenster und eine Tür griff der Brand dann auf den Carport außerhalb des Hauses über, setzte das Auto in Brand und griff dann auch das Dach an.
Mehrere Atemschutztrupps löschten im Wechsel im Haus, weitere Kräfte griffen das Feuer von außen an. Eine Seite des Daches wurde durch Feuer und Löschwasser fast völlig zerstört, und auch innerhalb des Hauses haben Flammen, Rauch und Wasser schwere Schäden angerichtet. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Um 23.23 Uhr meldeten die Wehren „Feuer aus“, eine Untersuchung mit einer Wärmebildkamera zeigte keine Brandherde mehr. Während die Sandhatter Wehr abrücken konnte, blieben Kräfte aus Sandkrug als Brandwache vor noch mehrere Stunden vor Ort.
Neben den Feuerwehren Sandkrug und Sandhatten, die jeweils mit rund 20 Mann und allen Fahrzeugen ausgerückt waren, eilten auch mehrere Fahrzeuge der Sandkruger Malteser zum Einsatzort. Die regulären Kräfte der Malteser wurden nach einiger Zeit von ehrenamtlichen Helfern der Schnell-Einsatz-Gruppe abgelöst. Auch die Polizei war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort, Brandermittler begannen noch während der Löscharbeiten damit, Spuren zu sichern.
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