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Sicherheit Weniger Personal für Sandkruger Polizei

Christian Korte

SANDKRUG - Vier Beamte haben in den vergangenen Jahren in der kleinen Polizeistation an der Weserstraße in Sandkrug Dienst getan – Oberkommissar Eckart Stapel, Oberkommissar Harald Brinkmann, Polizeikommissarin Marita Leh und Polizeikommissar Peter Oeljeschläger. Mit drei Vollzeitstellen und einer halben Stelle ermittelten sie bei Straftaten in der Gemeinde, wurden aber auch tätig, wenn ein Hatter Bürger in einem anderen Gebiet mit einer Straftat oder einem Unfall zu tun hatte – sei es als Zeuge, Opfer oder auch Täter. Die dann anstehenden Vernehmungen und Befragungen sind die Aufgabe der Beamten in Sandkrug. Auch bei Festen und Umzügen sorgen sie für Ordnung, sind Ansprechpartner für die Bürger und übernehmen Präventionsaufgaben, etwa an Schulen.

Diese Arbeit werden sich künftig Brinkmann, Oeljeschläger und Leh auf zweieinhalb Stellen teilen müssen. Wie die

NWZ

  zunächst aus der Gemeindeverwaltung erfuhr, verlässt Eckart Stapel die Polizeistation und übernimmt im Oktober eine neue Funktion in Ahlhorn.

Bei der Gemeindeverwaltung sorgen gleich zwei Punkte in diesem Zusammenhang für Irritationen. Die Verwaltung habe sehr kurzfristig bei einer Sitzung des Präventionsrates von Stapels Weggang erfahren, wunderte sich Bürgermeisterin Elke Szepanski, die gerne früher und offiziell über Stapels Versetzung informiert worden wäre.

Verwundert und enttäuscht zeigte sich die Bürgermeisterin aber auch darüber, dass die bislang von Stapel besetzte Stelle offenbar nicht wieder besetzt werden soll.

Das werde in der Tat nicht passieren, erklärte Polizeirat Heinz Schevel, Leiter des Polizeikommissariates Wildeshausen, am Freitag gegenüber der

NWZ

 . Stapel, der in Sandkrug eine verantwortliche Position eingenommen habe, werde seinem Wunsch entsprechend nach Ahlhorn zurückkehren, wo er bereits früher Dienst getan hat, sagte Schevel. Die Verantwortung für die Station übernehme mit Harald Brinkmann ein sehr erfahrener Kollege.

Auch weiterhin bleibe Sandkrug an die Dienststelle in Wardenburg angebunden, die von dort auch einen Großteil der Einsätze, etwa bei Unfällen, bewältige.

Ein Sicherheitsdefizit in der Gemeinde Hatten werde es durch die Reduzierung des Personals in Sandkrug nicht geben: „Die Zahl der Straftaten in der Gemeinde Hatten geht erfreulicherweise kontinuierlich zurück“, erläuterte Schevel weiter. „Das bedeutet aber natürlich auch, das wir hier weniger Beamte einsetzen können.“

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