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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Moorbrand in Esterwegen gelöscht

15.05.2019

Saterland /Esterwegen Großeinsatz für die Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Cloppenburg, Emsland und Ostfriesland: Mehr als 150 Feuerwehrleute waren am Dienstagnachmittag zu einem Moorbrand in das Landschaftsschutzgebiet Esterweger Dose ausgerückt. Direkt an der Grenze zwischen den Kreisen Cloppenburg und Emsland war es zu einem großflächigen Moorbrand gekommen. Am Mittwochvormittag konnte gegen 11 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden.

Kaum 50 Meter von der Bundesstraße entfernt waren am Dienstag die ersten Brandnester zu sehen. Die Flammen hatten sich laut Polizei zwischenzeitlich auf eine Fläche von 20 bis 30 Hektar ausgedehnt. Das ist größer als die Hamburger Binnenalster. Die Feuerwehrleute hatten große Mühe, die Brandherde zu erreichen. Mit Quads, Pistenraupen, Unimogs und zu Fuß gelangten die Feuerwehrleute zu den brennenden Flächen. Die Kameraden standen zum Teil bis zu den Knien im Moor. Das Löschwasser wurde aus dem angrenzenden Küstenkanal gepumpt. Über mehrere Schlauchleitungen, die bis zu 1000 Meter lang waren, gelangte das Wasser zu den immer wieder auflodernden meterhohen Flammen. Die Hitze des Feuers war weithin zu spüren. Starker Rauch behinderte die Löscharbeiten. Die Brandursache ist noch unklar.

Am, Dienstagabend war es den Einsatzkräften indes gelungen, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Bis zu 250 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Auch das Technische Hilfswerk und eine Drohne waren an dem Einsatz beteiligt. Einige Dutzend Einsatzkräfte waren über Nacht am Brandort geblieben, um zu verhindern, dass sich das Feuer wieder ausbreitet.

Am Mittwoch wurden die Löscharbeiten zunächst fortgesetzt. Am späten Vormittag wurde aber vermeldet, dass das Feuer weitestgehend gelöscht ist. Gegen 11 Uhr standen nur noch kleinere Nachlöscharbeiten auf dem Programm. Mit dem Einsatzende wird gegen 14 Uhr gerechnet.

Die Sperrung der Bundesstraße 401 zwischen Esterwegen und Abzweig nach Hinternberg wird voraussichtlich im Laufe des Tages aufgehoben.

Erst im Herbst 2018 hatte ein Moorbrand bei Meppen Hunderte von Feuerwehrleuten wochenlang in Atem gehalten. Das Feuer war am 3. September durch Schießübungen der Bundeswehr ausgelöst worden.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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