Schortens - Die Autofahrer in Heidmühle müssen sich einmal mehr auf Umwege einstellen – und das voraussichtlich bis Ende Mai. Grund sind umfangreiche Kanalsanierungsarbeiten und der Bau einer neuen Druckrohrleitung für Upjever. Dazu werden in Heidmühle die Jeversche Straße im Abschnitt zwischen Pepersweg und Wangerooger Straße voll gesperrt und die gesamte rund drei Kilometer lange Addernhausener Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt. Dort wird eine Ampelschaltung den Verkehr im Bereich der Baustelle regeln.

Warum in der Jeverschen straße Gebuddelt wird

Die Arbeiten sind erforderlich, weil sich der Schmutzwasserkanal insgesamt in einem schlechten Zustand befindet und für die zusätzlichen Abwassermengen durch den Anschluss des Ortsteils Upjever ein größerer Rohrdurchmesser in diesem Abschnitt nötig wird.

Da der Kanal teilweise vier Meter tief mitten in der Straße liegt und eine begleitende Wasserhaltung eingebaut werden muss, lässt sich eine Vollsperrung der Straße für den Bereich nicht umgehen.

Zeitgleich wird von der Siedlung Upjever entlang der Addernhauser Straße bis in die Jeversche Straße in Höhe Langelandstraße eine Abwasserdruckleitung verlegt. Da diese Verlegung im Horizontalbohrverfahren vorgenommen wird, beschränken sich die Sperrungen auf etwa 150 Meter lange halbseitige Abschnitte.

Die Jeversche Straße ist eine der innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen. Der Baustart an der Jeverschen Straße ist nach Auskunft von Nadine Meiners aus der Schortenser Bauverwaltung allerdings um eine Woche verschoben worden auf Montag, 22. Januar. Kommende Woche haben die Autofahrer in diesen Bereichen also doch noch freie Fahrt.

Wer aus Richtung Ortsmitte kommt, kann mit Beginn der Bauarbeiten dann von der Jeverschen Straße noch nach links auf die Bebelstraße abbiegen und von dort unter anderem die Straßen im Inselviertel erreichen. Wegen des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens wird an der Bebelstraße bis in Höhe Halligweg vorübergehend ein beidseitiges Halteverbot angeordnet. Die Helgolandstraße und der Juister Weg sind dann über die Jeversche Straße nicht mehr zu erreichen, wohl aber noch die kleine Appellandstraße.

Auf der gegenüberliegenden Seite gelangen Anwohner nicht mehr auf den Pepersweg bzw. von dort auf die Jeversche Straße. Sie können den Pepersweg nur noch über den oberen Teil des Bahnwegs erreichen.

Wer aus Richtung Addernhausen über die Jeversche Straße Richtung Ortsmitte fährt, kommt nur bis zur Einmündung Wangerooger Straße, kann dort aber noch rechts ins Inselviertel abbiegen. Aber auch diese Zufahrt wird im Zuge der Bauarbeiten zwischenzeitlich nicht erreichbar sein. Eine Umleitung wird weiträumig über den Mühlenweg und den Klosterweg ausgeschildert.

Autofahrern und den Anwohnern wird in den nächsten Monaten einiges an zusätzlichem Verkehr zugemutet. Die Stadt bittet schon jetzt um Verständnis und Rücksichtnahme. Die Umleitungen führen zum Teil auch an den Schulen Oestringfelde sowie an der IGS vorbei.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever