Wittmund - Zumindest eine gute Nachricht gibt es für die Schüler der am Freitag durch einen Brand weitgehend zerstörten Wittmunder Alexander-von-Humboldt-Schule: Wie der Erste Kreisrat Hans Hinrichs am Montag gegenüber der NWZ  sagte, werden alle betroffenen Schüler weiter in Wittmund beschult werden, also keine weite Anreisen in umliegende Schulen in Kauf nehmen müssen. Sie sollen nach den Sommerferien vorübergehend in Containern unterrichtet werden – wo genau, steht allerdings noch nicht fest.

Ausgelöst hatte das Feuer die Explosion einer Gasflasche bei Arbeiten auf dem Dach. Die Feuerwehr hatte bis zum Sonnabend mit den Flammen gekämpft, musste noch am Montagmorgen anrücken, um einzelne Glutnester zu bekämpfen. Verwaltung, Pausenhalle, 35 Klassen- und 20 Funktionsräume wurden zerstört. Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden bei acht Millionen Euro (die NWZ  berichtete).

Am Montag hatte Kreisrat Hinrichs mit dem eigens einberufenen Krisenstab mit Vertretern von Schulbehörde, Landkreis Wittmund sowie der Brandkasse die Unglücksstelle besichtigt. Nach ersten Eindrücken sind drei durch Löschwasser beschädigte Trakte der Schule offenbar sanierungsfähig. Genaueres müssen nun die weiteren Untersuchungen zeigen.

Hinrichs lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Der didaktische Leiter der Schule, Dr. Reinhard Aulke, sagte, dass es nun das Wichtigste sei, dass der Betrieb für die Schüler nach den Ferien den Umständen entsprechend normal fortliefe.