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Übung Schuppenbrand schnell gelöscht

Jade - Eine umfangreiche und lehrreiche Einsatzübung auf dem Hof Meinardus, Jaderlangstraße 30, haben die Feuerwehren Südbollenhagen, Jaderberg und Südbäke (Gemeinde Rastede) absolviert. „Unklare Rauchentwicklung – Jaderlangstraße 30“, so lautete die Alarmmeldung für die Feuerwehren von der Großleitstelle Oldenburg.

Bei der Übung wird folgende Lage angenommen: „Kinder haben auf dem Hof mit dem Trecker gespielt und sind damit gegen den Wagenschuppen gefahren. Der Trecker und der Schuppen sind in Brand geraten, drei Kinder und eine erwachsene Person werden vermisst“.

Gleich nach Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge beginnen nach Erkunden der Lage mehrere Atemschutzgerätträger – einige davon in Bereitschaft – in den für diese Übung mit Nebelgerät stark verqualmten Schuppen mit der Suche nach den Vermissten. Der vermisste Mann wird schon bald „verletzt“ im Schuppen gefunden, auf einer Trage ins Freie gebracht und betreut.

Personen vermisst

Gleichzeitig mit der Menschenrettung beginnt auch die Brandbekämpfung, zunächst mit Löschwasser aus den Wassertanks der Löschfahrzeuge und dann nach dem Aufbau der Löschwasserversorgung von einem Hydranten an der Jaderlangstraße. Auch müssen weitere Fahrzeuge und Geräte aus dem Schuppen gerettet werden.

Die Funkgruppe übernimmt die Funkeinsatzleitung im Einsatzleitwagen der Feuerwehr Jaderberg; die Einsatzleitung liegt in den Händen von Ortsbrandmeister Jan Hauerken (stellvertretender Gemeindebrandmeister), der diese Einsatzübung auch mit ausgearbeitet hat.

Nach und nach werden die Einsatzkräfte der drei Feuerwehren an den verschiedenen Übungsobjekten eingesetzt. Die Menschenrettung steht aber im Vordergrund und läuft recht gut. Inzwischen sind zwei „verletzte“ Kinder (Puppen) gerettet, ein weiteres Kind wird immer noch vermisst. Auch die übrigen Gebäude und das Außengelände werden abgesucht. In einem Nebengebäude wird schließlich das vermisste Kind (Puppe), das laut Übungsplan aus Panik weggelaufen ist, gefunden. Nach der gelungenen Einsatzübung gibt es dann am Einsatzort direkt die Manöverkritik.

Sechs Fahrzeuge vor Ort

Der zuständige Ortsbrandmeister Jan Hauerken zeigte sich mit dem Übungsablauf, dem guten Ausbildungsstand und der hier gezeigten guten Zusammenarbeit der Feuerwehren, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, recht zufrieden und zollte schließlich den 45 Einsatzkräften, die mit sechs Fahrzeugen am Einsatzort waren, für die hier geleistete gute Arbeit Dank und Anerkennung.

Sein Dank galt aber auch der Familie Meinardus dafür, dass die Feuerwehr hier ihre Übung absolvieren durfte und schließlich auch für die gute Bewirtung der Einsatzkräfte mit Getränken und Leckereien vom Grill.

Hans-Carl Bokelmann
Hans-Carl Bokelmann Redaktion Brake, Redaktion Jade, Redaktion Ovelgönne
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