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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Unwetter In Niedersachsen: Schwere Schäden und weiter Störungen im Bahnverkehr

24.06.2017

Hannover Schwere Unwetter sind am Donnerstagabend über Niedersachsen hinweggezogen. Zuvor schon waren zwei Menschen wegen der Unwetter ums Leben gekommen. Am Abend erreichten sie auch die Landeshauptstadt. Dort musste das Konzert der Kultrocker Guns N’ Roses für rund eine Stunde unterbrochen werden. Der Zuschauerraum wurde evakuiert. Rund 70.000 Fans kamen in einer Messehalle unter.

Später setzte die Band um Leadsänger Axl Rose das Konzert fort. Erst um kurz nach 1.00 Uhr morgens verließen sie die Bühne.

Bahnreisende müssen sich in und um Hamburg auch am Tag nach dem schweren Unwetter auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Nachdem am Donnerstag mehrere Gewitterfronten Fern- und Nahverkehr lahmgelegt hatten, ist die Strecke Hannover-Hamburg weiter für Aufräumarbeiten gesperrt, wie eine Sprecherin der Bahn am Morgen erklärte. Der Fernverkehr werde umgeleitet. Die Strecke zwischen Hamburg und Bremen war in der Nacht hingegen wieder freigegeben worden.

Auch im Nahverkehr des Metronom gebe es erhebliche Einschränkungen, wie das Bahnunternehmen auf seiner Website bekanntgab. Reisende sollten sich im Internet erkundigen, ob ihre Züge fahren. Im Hamburger Stadtverkehr wird auf der Linie S3 der Abschnitt Neugraben-Stade mit Bussen und Taxen bedient, wie ein Bahnsprecher sagte.

Am Donnerstag waren in Folge des Starkregens und der Windböen in Niedersachsen zwei Menschen gestorben. Ein 50-jähriger Mann wurde am Mittag in Holdenstedt bei Uelzen auf einem Parkplatz von einer herabstürzenden Eiche erschlagen, als er in seinem Auto wartete. Seine Frau neben ihm musste den Unfall mit ansehen, sie wurde nur leicht verletzt.

Im Kreis Gifhorn starb eine 83 Jahre alte Frau, nachdem sie mit ihrem Auto durch das Geäst eines umgestürzten Baumes gefahren war. Der Baum müsse unmittelbar vor der Frau in Alt Isenbüttel auf die Bundesstraße 244 gekippt sein, teilte die Polizei mit. Die gesamte Dachpartie des Autos sei eingedrückt worden.

Im Kreis Harburg gab es am Mittag die größten Verwüstungen in Niedersachsen, nach ersten Erkenntnissen aber keine Verletzten. Dächer wurden abgedeckt, Scheunen fielen in sich zusammen, bis zum Mittag gab es 250 Einsätze für die Feuerwehr. In Fliegenberg an der Elbe wurde eine Schafherde unter umgestürzten Bäumen begraben, zahlreiche Tiere verendeten.

Glück hatten Zehntausende Besucher des Rockfestivals „Hurricane“ in Scheeßel zwischen Hamburg und Bremen. Dort baten die Veranstalter zwar am Morgen alle Festivalgäste inständig darum, wegen des erwarteten Unwetters so spät wie möglich anzureisen. Tatsächlich gab es im Kreis Rotenburg nach Auskunft der Feuerwehr aber deutlich weniger Schäden als anderswo. Mit weiteren Unwettern ist am Freitag nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts in Niedersachsen nicht mehr zu rechnen.

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