Ein schweres Zugunglück hat im Norden Indiens mindestens 35 Todesopfer gefordert. Etwa 150 Reisende seien verletzt worden, als am Sonntag südöstlich der Millionenstadt Kanpur im Bundesstaat Uttar Pradesh 13 Waggons eines voll besetzten Personenzuges bei hoher Geschwindigkeit entgleisten, sagte der örtliche Polizeisprecher Sunil Rai
BLAULICHT Schweres Zugunglück in Indien
Die staatliche Eisenbahngesellschaft sprach anfänglich nur von zehn Toten und 50 Verletzten, die Opferzahlen erhöhten sich danach aber stündlich.
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Mindestens sieben der entgleisten Waggons seien umgekippt und erheblich beschädigt worden. 200 Polizisten und zahlreiche Freiwillige aus der Umgebung unterstützten die Arbeiten. Auch die indische Armee und Luftwaffe wurden um Hilfe gebeten.
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Wie ein Eisenbahnsprecher mitteilte, setzten Helfer Schweißbrenner ein, um Überlebende aus den Trümmern zu befreien.
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Der Howrah-Kalka-Express mit rund 1000 Passagieren fuhr von der ostindischen Metropole Kolkata (Kalkutta) in die Hauptstadt Neu Delhi. Auf dem Bild schauen besorgte Inder, ob Angehörige auf der Opferliste stehen.
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Der Howrah-Kalka-Express mit rund 1000 Passagieren fuhr von der ostindischen Metropole Kolkata (Kalkutta) in die Hauptstadt Neu Delhi.
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Der Zug war nach offiziellen Angaben mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache verunglückte.
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Banges Warten: Sumitra Biswas (M.), die Frau eines noch vermissten Passagiers.
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Angehörige schauen auf die Liste der Opfer.
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