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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Familiendrama: Sohn soll Mutter erstochen haben

30.12.2015

Asendorf Aus bisher unbekannten Gründen hat ein 32-Jähriger in Asendorf seine Mutter und anschließend sich selbst umgebracht. Damit sei das Familiendrama in dem kleinen Ort im Landkreis Diepholz weitgehend aufgeklärt, teilten die Ermittler am Dienstag mit. Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr wegen eines Zimmerbrandes gerufen, dabei fanden sie die zwei Leichen.

Wie die Spurensicherung und Obduktion der Leichen ergaben, tötete der Sohn seine 55-jährige Mutter am Sonntag mit mehreren Messerstichen, als beide allein im Haus der Familie waren. Als der Vater gegen 21.30 Uhr nach Hause kam, griff der junge Mann auch ihn an. Der 57-Jährige konnte aber fliehen und Polizei sowie Rettungskräfte alarmieren. Anschließend zog sich der 32-Jährige ins Haus zurück, legte einen Zimmerbrand und starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Über das Motiv für die tödliche Attacke auf die Mutter und den Angriff auf den Vater gebe es noch keine gesicherten Erkenntnisse, sagte der Sprecher der Polizeiinspektion Diepholz, Thomas Gissing, am Dienstag. Offenbar handele es sich bei der Tat um einen erweiterten Suizid. Der Vater erlitt bei dem Angriff mittelschwere Verletzungen und wurde in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Dort konnten ihn die Beamten am Montag vernehmen.

„Wir setzen die Ermittlungen zum Motiv fort“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Lutz Gaebel. Dazu werde das familiäre Umfeld befragt. Gaebel machte keinen Angaben dazu, ob der mutmaßliche Täter Geschwister hatte. Zur Tatzeit waren der 32-Jährige und die Eltern im Haus. Ob der Mann während der Tat unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, wollte der Staatsanwalt ebenfalls noch nicht sagen.

„Es ist ein Schock, wenn so etwas im Ort passiert“, sagte Ortsbrandmeister Frank Ahlers am Dienstag. Der Vater hatte in der 3000-Einwohner-Gemeinde seit etwa 15 Jahren einen Metallbaubetrieb, der direkt an das verklinkerte Wohnhaus grenzte. In dem Unternehmen soll laut Medienberichten auch der Sohn gearbeitet haben. Die Familie sei in der Vergangenheit nie aufgefallen, sagte Bürgermeister Heinfried Kabber.

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