STADLAND - Ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei Brake hat am Sonntagnachmittag fünf hilflos in der Weser treibende Wassersportler in stark unterkühltem Zustand aus der Weser gerettet.

Offensichtlich trieben die zwischen 50 und 65 Jahre alten Männer bereits längere Zeit neben ihrem gekenterten Ruderboot im 13 Grad kalten Weserwasser und waren dementsprechend völlig entkräftet. Zu diesem Zeitpunkt herrschte Nordwestwind, und mit dem ablaufenden Tidestrom schaukelten sich die Wellen im Fahrwasser bis zu 1,3 Metern auf. Glück im Unglück hatten die Männer, dass sie gerade noch rechtzeitig von der Bootsbesatzung der Wasserschutzpolizei entdeckt wurden und gerettet werden konnten.

Die Männer aus Bremen waren auf ihrer Bootstour nur leicht bekleidet gewesen und trugen keine Rettungswesten, zudem waren sie nicht in der Lage einen Hilferuf auszusenden. Ein Rettungswagen brachte die Männer in die Wesermarsch-Klinik. Am Abend konnten Sie aus der Klinik entlassen werden. Das Ruderboot, das sie beim Nordenhamer Ruderclub ausgeliehen hatten, wurde durch den zur Hilfe gerufenen Seenotrettungskreuzer „Hannes Glogner“ geborgen.