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Brandschutz Lutz Kühl übernimmt das Kommando

Jochen Eilers

STOLLHAMM - Bürgermeister Rolf Blumenberg sprach von einem Wachwechsel und dem Ende einer Ära: Bei der Feuerwehr Stollhamm übernimmt Lutz Kühl am 1. März den Posten des Ortsbrandmeisters. Damit endet nach fast 19 Jahren die Amtszeit von Gerhard Hennicke.

Gerhard Hennicke tritt als Stollhammer Ortsbrandmeister nicht etwa ab, weil er keine Lust mehr hätte. Im Gegenteil: Am 1. September 2011 wird er auf den Chefsessel der Butjadinger Feuerwehr wechseln und Gemeindebrandmeister Wilfried Welp ablösen, der dann die Altersgrenze erreicht.

Einstimmiger Beschluss

Da Gerhard Hennicke dann nicht gleichzeitig Stollhammer Feuerwehrchef sein kann, mussten sich die Brandschützer in ihrer Jahreshauptversammlung darauf einigen, wer als sein Nachfolger dem Gemeinderat vorgeschlagen werden soll. Der Beschluss, den 39-jährigen Lutz Kühl zu benennen, fiel einstimmig aus. Das wertete Bürgermeister Rolf Blumenberg als einen Beweis für die intakte Kameradschaft in der Ortswehr.

Wahlen prägten auch einen anderen Teil der Versammlung. Das komplette Ortskommando musste gewählt werden, was bei allen Positionen einstimmig geschah.

Zu der Führungsriege gehören Wolfgang Stolle (Schriftführer), Jens Beeken und Lena Prietzel (Pressewarte), Michael Lindloff (neuer Atemschutzwart für Lutz Kühl), Sascha Becker (1. Gruppenführer und Gerätewart), Markus Felske (2. Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter), Kai Kiebitz (Funkwart), Peter Borgmann (Zeugwart) und Harald Grabhorn (Maschinist). Der Festausschuss besteht aus Lutz Kühl, Ralf Felske, Jens Beeken, Michael Lindloff, Jens Hohn und Lena Prietzel.

Zuvor hatte Ortsbrandmeister Gerhard Hennicke seinen Jahresbericht vorgetragen. Das freudigste Ereignis im Jahr 2010 war für die Stollhammer Wehr die Übergabe des Löschgruppenfahrzeug im Februar. Als ein weiteres einschneidendes Ereignis führte er die derzeitige Erweiterung des Feuerwehrhauses an. Damit würden künftig alle Normen und Vorschriften für ein modernes Feuerwehrhaus umgesetzt, freute sich Gerhard Hennicke. Die Einweihung ist für den März geplant.

12 Brandeinsätze

Im vergangenen Jahr wurden die 24 Mitglieder der Stollhammer Wehr zu 12 Brandeinsätzen, 8 Hilfeleistungen, 5 Fehlalarmen und 2 Übungen gerufen. Insgesamt leisteten die Feuerwehrleute 4050 Stunden.

Auffällig sei, so Gemeindebrandmeister Wilfried Welp, dass sich viele der Einsätze nicht in Stollhamm, sondern in anderen Orten abspielten oder für die Stollhammer Wehr schon bei der Anfahrt beendet waren. „Viele Kameraden arbeiten nicht in Butjadingen, sondern in Nordenham“, sagte der Gemeindebrandmeister, „deshalb müssen wir immer mindestens drei Feuerwehren zu einem Einsatz alarmieren, damit wir genügend Helfer haben.“ Wenn dann die Einsatzfahrt nach der Hälfte abgebrochen werde, sei das besser, als im Ernstfall weitere Kräfte nachzualarmieren.

Bei den Beförderungen wurden Lena Prietzel zur Feuerwehrfrau, Philipp Stendel zum Feuerwehrmann und Markus Felske zum Hauptfeuerwehrmann ernannt.

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