Von Michael Loots
CLOPPENBURG - Übler Fall von Tierquälerein in Cloppenburg: Ein Unbekannter hatte einen rund zehn Wochen alten Kater in einen Pappkarton gesteckt, diesen mit Klebeband verschlossen und am Regenrückhaltebecken an der Westallee abgestellt.
Der rot-weiße Stubentiger hatte Glück: Elke Többens-Gerski, die eine Hundeschule in Cloppenburg betreibt, fand den Karton. An dieser Stelle führt sie ihren Hovawart-Rüden Toni und ihre Leonberger-Hündin Gertrud regelmäßig aus. Die Hunde schlugen sofort an, die Anwort aus dem Karton war ein winziges Miauen.
Frauke Dreher vom Tierschutzverein Friesoythe und Umgebung: Wir erleben das immer wieder, weil sich die Besitzer das Geld für eine Kastration ihrer Tiere sparen wollen. Deshalb gibt es so viele Jungtiere. Manchem werden die Kleinen lästig und wie Abfall weggeworfen.
Elke Többens-Gerski will demjenigen 100 Euro zahlen, der den Tierquäler benennen kann. Der habe schließlich nicht nur moralisch verwerflich gehandelt, sondern auch eine Straftat begangen.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in Ihrer NWZ.
