Zum Jahresabschluss haben sich die Wettbewerbsrichter des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes mit ihren Partnern in der Gemeinde Bad Zwischenahn getroffen. Der Kreis der Wettbewerbsrichter aus sechs Landkreisen und zwei Städten besteht seit dem Jahr 1989. Die Wettbewerbsrichter sind für die Beurteilung von Wettkampfgruppen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene zuständig, erläuterte Dieter Helms aus Aschhausen, selbst viele Jahre Wettbewerbsrichter und Vorsitzender des Feuerschutz-Ausschusses in der Gemeinde. In Aschhausen begrüßte auch Bürgermeister Arno Schilling die Gäste beim Kaffee, bevor die zu einer Führung in der Rügenwalder Mühle und zum Abendessen aufbrachen.
Festlich herausgeputzt hatte sich das Hallenbad Bad Zwischenahn zu seinem 50. Geburtstag für die Gäste, beim Kerzenschwimmen und bei einem bunten Aktionsnachmittag.
Das Hallenbad Bad Zwischenahn wurde nach einem guten Jahr Bauzeit am 15. November 1968 als erstes Hallenbad im Ammerland in Betrieb genommen. Den ersten Sprung ins Wasser übernahm damals die Oldenburgerin Uta Frommater, die im selben Jahr die Bronzemedaille mit der olympischen Lagen-Staffel in Mexiko gewonnen hatte. 50 Jahre später genossen die Badegäste die Mitmachaktionen und Vorführungen des Bäderteams, des VfL Bad Zwischenahn, der DLRG und der Taucher. „Nun lernt schon bald die dritte Generation von Bad Zwischenahnern in diesem Hallenbad schwimmen“, stellte Bürgermeister Dr. Arno Schilling in seiner offiziellen Begrüßung fest und hob hervor, dass das Hallenbad vor allem ein Bad für die Schulen und Vereine sei. Diesen Trainingsort zu erhalten und zu finanzieren sei von Rat und Verwaltung als notwendige Investition in die Zukunft gesehen worden, als das Hallenbad vor einigen Jahren zur Diskussion stand. Eine Haltung, für die sich Klaus Klar, Vorsitzender der DLRG, ausdrücklich bedankte. So konnte auch Olaf Grünjes, Bäder-Betriebsleiter, berichten, dass das Hallenbad derzeit technisch auf dem neuesten Stand und die Wasserqualität erstklassig sei.
Die Bad Zwischenahner Woche ist zwar schon einige Zeit her, sorgt aber noch jetzt für strahlende Gesichter – zuletzt bei den Preisträgern des Hol-Ab-Luftballonweitflugwettbewerbs. Woche Chef Reinhard Flohr und Markus Bahlmann trafen die Sieger im Haus Brandstätter. Den weitesten Weg hatte der Ballon von Johannes Körte aus Bad Zwischenahn zurückgelegt. Nach 225 Kilometern wurde der Ballon des Vierjährigen in Kiel gefunden. Zwischen 177 bis 204 Kilometern in Richtung Schleswig Holstein waren auch die Ballons von Marie Krause (1), Lina Seeck (6), Theo Denker (4) und Lara Schulz (4) geflogen. Für alle gab es Eintrittskarten als Gewinn. Mit jeweils zwei Erwachsenen und zwei Kinder können sie ins Klimahaus oder den Zoo in Bremerhaven fahren, den Magic-Park Verden, den Zoo Hannover oder den Serengeti-Park in Hodenhagen besuchen.
