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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Täter geht immer nach gleichem Muster vor

11.02.2011

VERDEN Erst der Mord an Dennis machte die Ermittler auf Parallelen zu anderen Fällen aufmerksam. Der Täter war dabei immer nach dem gleichen Muster vorgegangen: Stets vergriff sich der Täter nachts an Jungen mit ähnlicher Statur und in einem ähnlichen Alter, stets drang er unbemerkt in Schullandheime, Internate und Zeltlager ein.

7800 Hinweisen waren die Ermittler in all den Jahren nachgegangen. Doch eine heiße Spur gab es nicht. Das könnte sich mit der Aussage des Zeugens ändern. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen trainierte damals am frühen Morgen für einen Marathon. Im Schein seiner Stirnlampe konnte er aber das Innere des Wagens gut erkennen. „Er machte sich kurz Gedanken darüber, lief dann aber weiter“, sagte Martin Erftenbeck, Leiter der „Soko Dennis“.

Die Fahnder hoffen, mit diesen Erkenntnissen dem Serientäter endlich auf die Spur zu kommen. Ihrer Ansicht nach sei die Vorstellung eines sozialen Monsters absolut falsch, sagte Profiler Alexander Horn. Der Täter könne sogar verheiratet sein oder Kinder haben.

Auch bei dem Mörder des zehnjährigen Mirco aus dem niederrheinischen Grefrath handelte es sich um einen bisher unbescholtenen Familienvater. Die Ermittler konnten den Mann schließlich anhand seines Wagens überführen. Auch im Mordfall Dennis könnte der helle Opel Omega Caravan oder ein BMW der 3er- oder 5er-Serie, den der Gesuchte nach Ermittlung der französischen Polizei später möglicherweise fuhr, eine wichtige Rolle spielen.

Das Profil des Mörders ist den Fahndern bekannt, nur das Gesicht dazu fehlt ihnen noch. Die „Soko Dennis“ ist sich sicher, dass der Gesuchte aus Niedersachsen oder Bremen stammt oder hier lange Zeit lebte. Der Großteil der Vorfälle spielte sich in Norddeutschland ab, viele von ihnen hatten eine geografischen Bezug. Zwei Morde ereigneten sich allerdings in den Niederlanden und Frankreich. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann dort seinen Urlaub verbrachte. Zu der letzten Tat kam es 2004 in einem Schullandheim in Westfrankreich. Doch das heiße noch lange nicht, dass die Mordserie damit vorbei sei.

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