Schauspieler wie Axel Prahl sind viel gewohnt. Und Überraschungen mit Journalisten erleben sich nicht wirklich oft. Doch der Tatort-Kommissar aus Münster war mehr als verblüfft, als ihn NWZ -Mitarbeiterin Esther Rothstegge (26) beim Filmfest interviewte. Fast jeden Dialog aus seinen Tatorten kann die Journalistin auswendig, jedes Detail, jede Szene ist ihr vertraut.
Woher sie das alles weiß, wollte der Ermittler schließlich ermitteln. Und Rothstegge verriet ihm das Geheimnis ihrer Tatort-Kenntnisse. 2007 hatte sie ihre Magisterarbeit im Fach Germanistik an der Uni Oldenburg geschrieben. Titel: „Wenn Sherlock Holmes im Tatort ermittelt“. Darin hatte sie die Krimis aus Münster, Hannover und Bremen analysiert.
