Dötlingen/Aschenstedt - Die Ursache für den Brand eines Wohnhauses vergangene Woche Dienstag zwischen Dötlingen und Aschenstedt ist geklärt. Nach Angaben der Polizei war in der Oberwohnung ein Kabel in der Wand durch Tierfraß beschädigt worden. Das beschädigte Kabel löste zunächst einen Schwelbrand und dann ein offenes Feuer aus.
Wie berichtet, war das Gebäude an der Straße Zum Sande am 19. Januar gegen 19 Uhr in Brand geraten. Rund die Hälfte des Dachstuhls war letztlich durch das Feuer vernichtet worden. Ein angrenzender Pferdestall musste vor den Flammen geschützt werden. Die Polizei bezifferte den Schaden auf 120 000 Euro.
135 Feuerwehrleute aus Neerstedt, Dötlingen, Brettorf, Wildeshausen und Großenkneten, der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Ganderkesee sowie 20 Personen der Schnellen-Einsatz-Gruppe der Malteser aus Wildeshausen waren im Einsatz gewesen.
Schwierigkeiten hatten den Einsatzkräften die niedrigen Temperaturen bereitet. So stellte die Eisglätte durch gefrorenes Löschwasser ein erhöhtes Unfallrisiko dar. Deshalb wurde Salz gestreut.
