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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

KATASTROPHE: Todesfahrt im Transrapid

23.09.2006

LATHEN

unseren Agenturen LATHEN - Ein Transrapid ist am Freitag mit Tempo 170 auf der Teststrecke im Emsland in einen Werkstattwagen gerast und hat nach Polizeiangaben vom späten Abend 23 Menschen in den Tod gerissen. Weitere zehn Menschen hätten die Katastrophe verletzt überlebt, sagte der Einsatzleiter der Polizei, Karlheinz Brüggemann. Bis zum Abend waren den Angaben zufolge alle 33 Unfallopfer aus den Zugtrümmern geborgen worden.

„Wir gehen davon aus, dass es keine weiteren Opfer mehr gibt“, sagte ein Polizeisprecher. Bis zu 400 Rettungskräfte hatten den ganzen Tag darum gekämpft, zu den Opfern im völlig zerstörten vorderen Zugteil zu gelangen.

Die Betreibergesellschaft und die Staatsanwaltschaft Osnabrück vermuteten menschliches Versagen als Unglücksursache. Zusätzlich seien auch technische Fehler denkbar. „Bei Einhaltung aller Bestimmungen wäre dieser Unfall nicht möglich gewesen“, sagte der Geschäftsführer der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft (IABG), Rudolf Schwarz.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach am Unfallort den Angehörigen der Opfer im Namen der Regierung ihr tiefes Beileid und Mitgefühl aus. Zahlreiche weitere Politiker wie Bundespräsident Horst Köhler und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) äußerten ihre Bestürzung.

Die führerlose Schwebebahn war am Vormittag mit vermutlich 31 Fahrgästen an Bord im emsländischen Lathen gegen einen Werkstattwagen gerast. Auf diesem Wagen waren zwei Angestellte wie jeden Morgen damit beschäftigt, die Strecke von Ästen und Schmutz zu befreien. Normalerweise hätte der Transrapid erst starten dürfen, nachdem der Arbeitswagen die Strecke verlassen hatte. Die beiden Angestellten auf der Arbeitsplattform sollen den Unfall schwer verletzt überlebt haben.

In dem Unglückszug befanden sich laut Polizei Angestellte des Energieversorgers RWE sowie Mitarbeiter der Versuchsstrecke. Es handelte sich um Beschäftigte des Regionalcenters Nordhorn, die aus den niedersächsischen Orten Nordhorn, Veldhausen und Meppen stammen. Weitere drei Passagiere kommen aus Papenburg.

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