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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Magnetbahn: Transrapid-Teststrecke droht Aus zum Ende des Jahres

23.09.2011

LATHEN Fünf Jahre nach dem Transrapid-Unglück steht die Teststrecke im Emsland endgültig vor dem Aus. Bei einer Besucherfahrt war es dort am 22. September 2006 zur Katastrophe gekommen: Eine Magnetschwebebahn prallte mit 170 Stundenkilometern auf ein Wartungsfahrzeug. 23 Menschen starben, elf wurden zum Teil schwer verletzt.

Das Ende der Teststrecke ist dem Vernehmen nach besiegelt. Die Anlage soll nach NDR-Informationen zum Jahresende geschlossen und zurückgebaut werden. Dies habe der Chef der Betreibergesellschaft IABG, Rudolf Schwarz, am Rande der Trauerfeier erklärt. Offenbar fehlen Aufträge der Industrie. Die verbliebenen rund 60 Mitarbeiter würden demnach zum Jahresende ihren Job verlieren.

Mit einer Kranzniederlegung am Gedenkstein erinnerten am Donnerstag Politiker, Kirchenvertreter und Angehörige an die Opfer des Unglücks. Dieses Datum sei unauslöschlich mit dem Schicksal der Transrapid-Versuchsanlage und der Samtgemeinde Lathen verbunden, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU): „Denn dieser Unfall ist das größte Unglück, das in unserer Gemeinde je geschehen ist.“ Vor einer Woche waren neben dem Gedenkstein zur Erinnerung 23 Bäume gepflanzt worden. Weber hofft, dass es in Lathen mit einer Folgetechnologie weitergeht.

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