Cloppenburg - Mittwochnachmittag, 16.15 Uhr: Der Cloppenburger Klaus Steinkamp radelt an der Bürgermeister-Heukamp-Straße die Soeste entlang. In Höhe des Krankenhauses steigt ihm plötzlich der Geruch von Diesel oder Heizöl in die Nase, der Richtung Soestenstraße immer stärker wird. Und auch ein öliger Film ist auf der Gewässeroberfläche deutlich zu erkennen.
Steinkamp ruft die Rettungskräfte an. Neben der Polizei kommen auch der stellvertretende Stadtbrandmeister Dieter Leuschner und die Kräfte des Technischen Hilfswerks (Ortsgruppe Cloppenburg).
Aus einem Rohr in Höhe der Ex-Kaufhalle, das vermutlich das Oberflächenwasser aus der Fußgängerzone zur Soeste transportiert, kommen die geringen Mengen Treibstoff. Das THW „verstopft“ das Rohr mittels einer Kanalblase und legt eine Ölsperre um die Rohröffnung herum.
Anschließend machen sich die Männer unter der Leitung von Gruppenführer Thomas Bednarek schnell auf Richtung Schmertheim, um flussabwärts noch eine weitere Ölsperre zu legen.
Die Feuerwehr hält derweil die Stellung und wartet auf Pläne aus der Stadtverwaltung, aus denen hervorgeht, wo genau das Rohr denn nun herkommt. „Wir können das Rohr ja nicht ewig zustopfen“, so Leuschner.
Woher der Treibstoff stammt, steht auch am frühen Abend noch nicht genau fest. Und ob es sich nun um Heizöl oder Diesel handelt – auch dazu gibt es keine abschließende Auskunft.
