Bahnumfahrung

Ein weiterer Lösungsvorschlag für eine Bahnumfahrung wäre die Verlegung der Trasse in einen Tunnel. Landschaftsverbrauch, Eingriff in die Natur und Bodenaustausch wären wesentlich geringer. Bei einer Tunnellösung könnten die Landwirte ihre Flächen weiterhin nutzen, und auch die Nachbargemeinden hätten vielleicht nichts mehr dagegen.

Über dem Tunnel würde es lediglich einen befestigten Weg für Rettungsfahrzeuge und für Wartung und Instandhaltung geben. Diesen Weg könnten auch die Landwirte nutzen. Größere Bauwerke über Gelände würde es nur an den Ein- und Ausfahrten geben. Die Hunte könnte unterquert werden, somit könnten eine wartungsanfallige Klappbrücke und auch die höhengleichen Bahnübergänge entfallen. Da sicherlich eines Tages auch die Strecke nach Osnabrück für den Güterverkehr genutzt wird, wäre eine Verlängerung des Tunnels entlang der Autobahn bis hinter Krusenbusch möglich. Dann könnten auch die vielbefahrenen Bahnübergänge Bremer Heerstraße und Stedinger Straße entfallen.

Lärmschutz wäre in weiten Teilen der Strecke nicht nötig, und auch ein Unfall mit oder ohne Gefahrgut wäre längst nicht so folgenschwer. (...)

Unsere Vision einer großenteils bahnfreien Stadt würde auch gut zur Übermorgen- und Fahrradhauptstadt passen. (...)

Klaus-Dieter Janssen, Dörte und Horst Decker, Ute und Detlef Klein Oldenburg