VAREL - Der städtische Kindergarten in der Peterstraße ist knapp an einer Brandkatastrophe vorbeigekommen. In den Morgenstunden am Mittwoch bemerkte eine Erzieherin, dass Unbekannte in den Kindergarten eingebrochen waren. Im Büro der Kindergartenleiterin Ursula Woelke hatten der oder die Eindringlinge Gegenstände aufgeschichtet und einen Brandbeschleuniger bereitgelegt. Ein Feuer war dort allerdings nicht ausgebrochen.
Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Es ist Brandbeschleuniger gefunden worden, eine Spur ist gelegt worden. Wir prüfen die Zusammenhänge, sagte Polizeipressesprecher Klaus-Rüdiger Harms. Eine Ermittlungsgruppe mit Beamten aus Wilhelmshaven und Varel wurde eingerichtet. Mit Hochdruck sind wir dabei Spuren zu sichern, sagte Harms.
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-Informationen waren der oder die Eindringlinge über die Krippenräume in den Kindergarten gelangt. Dort wurde ein Fenster aufgehebelt. In den Räumen des Kindergartens wurde auch Mobiliar beschädigt. Der Kindergarten wurde am Mittwoch gesperrt, die Eltern wurden mit ihren Kindern wieder nach Hause geschickt. Die Mütter und Väter haben sehr verständnisvoll reagiert, dankten Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Erster Stadtrat Dirk Heise den Eltern. An diesem Donnerstag soll die Betreuung der 180 Kinder aber wie gewohnt vonstatten gehen.Als schwierig erwies sich die Spurensicherung im zerstörten katholischen Kindergarten. Dort war wegen der Einsturzgefahr und Gefährdung der Feuerwehrleute ein Bagger im Einsatz, der Gebäudeteile niederriss, damit die Feuerwehrleute Glutnester ablöschen konnten. Der Täter muss dingfest gemacht werden, wünscht sich Bürgermeister Wagner, der wie Klaus Engler, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales, auf die zahlreichen Brandeinsätze der Feuerwehren in den vergangenen Tage in Varel hinwies.
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