VARRELBUSCH - Der Cloppenburger Horst Andreis ist beim jüngsten Blutspendetermin des DRK in Varrelbusch zum 150. Mal dabei gewesen. Seine erste Blutspende hat er 1971 bei der Polizei in Hannoversch-Münden abgegeben.

Für die 150. Blutspende überreichte ihm Martin Tabeling, Leiter der DRK-Bereitschaft Molbergen, einen Essensgutschein sowie ein Präsent. Vom Blutspendedienst gab es noch eine Urkunde und eine Ehrennadel. „Eine Auszeichnung für die 150. Blutspende haben wir noch sehr selten“, betonte ein Mitarbeiter des Blutspendedienstes.

Auch Andreis’ Ehefrau Anita ist eine sehr aktive Blutspenderin. Bei dem Termin in Varrelbusch erhielt sie für ihren 75. Aderlass ein Präsent des DRK Molbergen sowie eine Urkunde und eine Medaille. Für das Ehepaar steht fest, dass es auf alle Fälle weiter Blut spenden wird: „Wenn die Gesundheit mitspielt.“

Für ihre 75. Blutspende wurden ebenfalls Sefa Möller, Varrelbusch, Maria Einhaus, Petersfeld und Meinhard Badura, Kellerhöhe, ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 139 Personen am Blutspendetermin in Varrelbusch teil. Darunter waren „erfreulicherweise“ auch drei Erstspender gewesen, so das DRK.

Für die 150 Blutspenden hat Andreis an die 40 Jahre benötigt. Heute darf ein Mann bis zu sechsmal im Jahr spenden. So nutzt Andreis möglichst viele Blutspendetermine rund um Cloppenburg. „Während eines Urlaubes an der Nordseeküste habe ich mit meiner Frau mal einen Blutspendetermin wahrgenommen, sonst spende ich immer im Umkreis von Cloppenburg“, sagte Andreis.

Die Bedeutung des Blutspendens ist für Andreis groß. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit beim DRK hat er einige Male erkannt, wie wichtig und lebensrettend eine Blutspende sein kann.

Einen weiteren großen Vorteil sieht der Blutspender in der Untersuchung des Blutes bei der Spende. „So weiß ich immer, ob ich gesund bin. Diese Untersuchung ist kostenlos.“