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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Kälber und Hirsche von Wolfsrudel gerissen?

05.10.2017

Vechta /Goldenstedt Wahrscheinlich war es wieder der Wolf oder – in diesem Fall besser gesagt – ein ganzes Rudel: Am Mittwoch sind zwei Kälber auf einer Rinderweide im Goldenstedter Ortsteil Lutten von ihren Haltern verletzt aufgefunden worden. Im Vechtaer Ortsteil Holzhausen kam es weit schlimmer: In einem Damwildgehege sind vier der 17 Tiere getötet worden. Die Rinderweide war mit einem normalen Zaun samt Elektrolitze gesichert, das Damwildgehege war gut eingezäunt.

Wolfs-Experte Dr. Torsten Schumacher (Bakum) hat die Tiere untersucht und ist sicher, dass es sich bei den „Tätern“ um Wölfe handelte. „Beim Damwild gab es vier Kehlbisse. Das ist typisch für den Wolf. Teilweise waren die Tiere auch angefressen“, sagt er. Und es gebe klare Hinweise darauf, dass sowohl Alt- als auch Jungtiere an den Rissen beteiligt waren, so der Experte weiter, der aber darauf hinweist, dass alles noch untersucht werden müsse.

Nicht nur Schumacher glaubt, dass es sich bei Tieren um das Goldenstedter Rudel handelt, das für etliche Risse in dem Raum Goldenstedt/Vechta verantwortlich gemacht wird. Vermutet werden mindestens zwei Jungtiere.