„Raub im Rotlichtmilieu: Angebliche Kunden machen Kasse – Polizei fahndet mit Großaufgebot nach Tätern“ (Ð vom 28. September)
Bei dem Großeinsatz der Polizei traf ich am Morgen auf total überforderte Polizeibeamte, die nicht in der Lage waren, eine vernünftige Verkehrsführung noch eine Absperrung durch zu führen. Lässig an den Streifenwagen gelehnt, beobachteten sie den Verkehr ohne sich auch nur im Geringsten darum zu kümmern, dass der Verkehr schon vor der Ampel abgeleitet wird, oder durch Warnlampen die Fahrspuren vor der Ampel zu sperren, lediglich ein quer gestellter Streifenwagen direkt an der Straße zeugte davon, dass da etwas los war.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis viele Autofahrer nicht mehr einordnen konnten, wie und wo sie jetzt noch hin sollten, einige Fahrzeuge wurden durch die Absperrung gelassen, andere nicht, auch mich wollten sie nicht fahren lassen, obwohl ich das gleiche Ziel hatte wie alle anderen, ins Gewerbegebiet, 20 Meter hinter der Absperrung, was ich auch sagte. Der Tatort befand sich etwa einen Kilometer weiter.
Wild mit den Armen wedelnd und mit lauter Stimme, ohne den Verkehr zu regeln, wurden andere und ich aufgefordert, nach links zu fahren, es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Karambolagen passierten, und so war es auch. Rücksicht und Aufklärung der Autofahrer ist den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten in meinen Augen wohl ein Fremdwort gewesen. Ich kann diesen Polizeibeamten nur raten, in Zukunft bei solchen Einsätzen die Feuerwehr zu holen, die, und diese Erfahrung habe ich als Autofahrer in 40 Jahren gemacht, eine tadellose Absperrung und Verkehrsführung durchführen kann. Auch eine Schulung dieser Polizeibeamten bei der Feuerwehr, wie sperre und leite ich den Verkehr richtig, könnte helfen.
Emil Thaden, Bockhorn
