Metjendorf - Zu einer Einsatzübung auf dem ehemaligen Oldenburger Fliegerhorst rückte die Freiwillige Feuerwehr Metjendorf jetzt im Rahmen ihres regulären Dienstabends aus. Bei dem von Klaus Köhnke (Feuerwehr Metjendorf) und Jan Lübben (Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck) ausgearbeiteten Szenario hatten sich die Ehrenamtlichen mit einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zu befassen.

Vor Ort wurden dann gleich drei eingeklemmte und verletzte Personen mit Hilfe von „Schere und Spreizer“ – einem hydraulischen Rettungsgerät – befreit. Fiktiv wurde noch der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr Oldenburg angefordert, da sich ein vermeintlicher Wasseranhänger als Gefahrgutzug entpuppte. Alle Einsatzszenarien wurden erfolgreich abgearbeitet, hieß es – von der Verkehrsabsicherung über die Bereitstellung des dreifachen Brandschutzes bis hin zur Betreuung der „Unfallopfer“und zur Sicherung der Unfallstelle vor Schaulustigen. Die „Unfallopfer“ wurden von Mitgliedern der Metjendorfer Jugendfeuerwehr gespielt. Diese hatten am vergangenen Wochenende beim Kreisentscheid in Edewecht gerade den 4. und den 12. Platz geschafft. Somit darf die erste Mannschaft der Metjendorfer im Oktober zum Bezirksentscheid nach Wittmund fahren und dort für die Teilnahme an der Landesmeisterschaft kämpfen.