Apen - Tierdrama am Bahnübergang Godensholter Straße in Apen: Dort war am späten Montagnachmittag eine Katze von einem Auto angefahren worden. Passanten wollten das Tier retten, doch es verkroch sich – ausgerechnet unter die Betonplatten des Bahnübergangs.
Feuerwehr und Tierschutzverein wurden alarmiert, die Polizei und eine Notfallmanagerin der Deutschen Bahn rückten an. Mehrere Personenzüge rollten über die Gleise, während das verängstigte und verletzte Tier in seinem Versteck kauerte. „Wir können sehen, dass es atmet“, so Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen.
Schließlich gab die Bahnmitarbeiterin grünes Licht. Zwei Feuerwehrleute legten sich – ausgerüstet mit Besen und Greifer – aufs Gleisbett und zogen die Katze hervor. Sofort bedeckten die Tierschützerinnen den Vierbeiner mit einem Tuch, damit er nicht weiter in Panik geraten konnte. Dann wurde der kleine Tiger in eine Transportbox gesetzt und zu Tierarzt Dr. Gunnar Habben gefahren.
Dieser sprach am Abend auf NWZ-Nachfrage von einem „bedauernswerten Zustand“, in dem sich die Katze befinde. Man müsse abwarten.
