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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Verkehrschaos Im Nordwesten: Viele Unfälle – Verletzte und hoher Sachschaden

25.01.2015

Im Nordwesten Starke Schneefälle haben am Samstagmorgen zu zahlreichen Unfällen im Nordwesten Niedersachsens geführt. Bei der überwiegenden Zahl der Fälle blieb es glücklicherweise bei Blechschäden. Allein im Oldenburger Stadtgebiet registrierte die Polizei am Vormittag mehr als 20 Zwischenfälle.

Bei der Autobahnpolizei Oldenburg gingen bis Mittag acht Unfallmeldungen ein. „Das rappelt überall“, sagt Christian Swoboda von der Autobahnpolizei Oldenburg am Vormittag. Die Kollege von der Autobahnpolizei Ahlhorn meldeten 14 Unfälle auf der A 1 zwischen Lohne und Bremen-Brinkum in der Zeit von 10 bis 14 Uhr. Mehrfach seien Fahrzeuge wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und gegen die Schutzplanken geprallt.

Bei einem Unfall auf der A1 in der Gemeinde Emstek (Kreis Cloppenburg) verlor eine 21-jährige Autofahrerin aus Bremen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet auf dem Überholfahrstreifen ins Schleudern und rutschte auf den Hauptfahrstreifen vor den dort fahrenden Lkw. Die Frau wurde schwer verletzt.

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Insgesamt entstand bei den Unfällen auf der A1 ein Gesamtschaden von rund 125.000 Euro. Viele Fahrzeugen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Barßeler in Auto eingeklemmt

Auf der A 29 in der Gemeinde Wardenburg (Kreis Oldenburg) geriet ein Auto auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach in einem Graben liegen. Der 39-jährige Fahrer blieb unverletzt, seine Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro.

In Cloppenburg wurde ein 25-jähriger Mann aus Barßel am Sonnabendvormittag auf der Molberger Straße bei einen Verkehrsunfall in seinem Pkw eingeklemmt. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit war das Fahrzeug auf der schneeglatten Straße ins Schleudern geraten und seitlich gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer musste von der Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Seine Beifahrerin blieb unverletzt.

Auto mit Totalschaden in der Wesermarsch

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Sonnabendmittag um kurz vor 13 Uhr auf der L860 zwischen Stollhamm und Burhave ereignet. Eine 20-Jährige aus Nordenham befuhr mit ihrem Auto die Hauptstraße in Richtung Burhave. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei glatter Fahrbahn geriet der Wagen laut Polizeimitteilung ins Rutschen und prallte gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde durch den Aufprall leicht verletzt, sie kam zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus. Am Auto entstand Totalschaden.

Dramatische Rettung im Ammerland

Dramatischer verlief die Rettung einer 36-Jährigen im Landkreis Ammerland. Der Aufmerksamkeit eines Anwohners in Augustfehn II ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Der 34-Jährige, der an seinem Grundstück an der Stahlwerkstraße gegen 8.30 Uhr gerade Schnee gefegt hatte, zog eine 36-Jährige nach einem Verkehrsunfall aus einem wasserführenden Graben.

Die Frau aus Zetel war in Richtung Apen auf dem Weg zur Arbeit, als sie mit ihrem Auto nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der Wagen blieb anschließend in einem Graben liegen. Die Frau habe sich mit Schulter- und Kopfverletzungen zwar selbst aus dem Fahrzeug befreien können, berichtete die Polizei, sei anschließend aber in Bauchlage in dem Graben liegen geblieben. Der Anwohner zögerte nicht, stieg in den Graben und zog die 36-Jährige heraus.

Die alarmierte Feuerwehren aus Augustfehn und Bokel mussten bei der Rettung der Frau nicht mehr eingreifen, halfen anschließend aber bei der Bergung des Fahrzeuges. Die 36-Jährige wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikzentrum Westerstede gebracht. Anzeichen für überhöhte Geschwindigkeit fand die Polizei nicht.

In Ostfriesland prallte ein Wagen auf der Autobahn A31 bei Emden im Schneetreiben gegen die Mittelleitplanke. Eine Frau wurde leicht verletzt. In Bissendorf (Kreis Osnabrück) wurden zwei Autoinsassen eingeklemmt, als ihr Wagen in einen Graben rutschte.

Die Feuerwehr Emden warnte davor, Seen und Gewässer zu betreten. Das Eis sei brüchig, es bestehe Lebensgefahr.

Die Polizei rät allen Autofahrern dringend, auf den glatten Straßen besonders vorsichtig zu fahren.

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