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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Rätselraten um SEK-Einsatz

11.06.2019

Wangerooge /Harlesiel Nach dem großen Polizeieinsatz in Harlesiel und auf Wangerooge am Samstag besteht weiter Unklarheit über die Hintergründe. Während des Einsatzes bis 17.30 Uhr wurde der Fährverkehr stundenlang eingestellt. Zeugen berichten, dass schwer bewaffnete SEK-Beamte drei Personen auf einer Fähre in Harlesiel festgenommen hätten – zwei Männer und eine Frau.

Es gibt Vermutungen, dass der Einsatz in Zusammenhang steht mit den Ermittlungen nach dem Tötungsfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür bisher nicht. Die Staatsanwaltschaft in Kassel stellte weitere Informationen für diesen Dienstag in Aussicht. Die Polizei Wilhelmshaven bestätigte allerdings schon am Samstagabend, dass die „polizeilichen Maßnahmen, bei denen Kräfte aus Niedersachsen eingesetzt waren“, für ein anderes Bundesland stattfanden. Lübcke war am 2. Juni im Stadtteil Istha von Wolfhagen in Hessen durch eine Schusswaffe getötet worden.

Was im Fall des Kasseler Regierungspräsidenten feststeht: Ein in Gewahrsam genommener Mann ist wieder auf freiem Fuß. Seine mehrstündige Vernehmung ergab keine Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung. „Aus diesem Grund wurde er heute in den frühen Morgenstunden wieder entlassen“, erklärten die Staatsanwaltschaft Kassel und die Sonderkommission (Soko) in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung. Der Mann sei seit Samstagabend mit dem Ziel befragt worden, Informationen zum Fall zu gewinnen. Zu den Erkenntnissen daraus schwiegen die Ermittler am Sonntag. Auch zu dem Mann selbst wurden keine weiteren Angaben gemacht.

Ein Sprecher des LKA Niedersachsen hatte noch am späten Samstagabend Gerüchten widersprochen, wonach es sich bei den auf der Fähre Festgenommenen um die drei gesuchten RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette handelt. Die Polizei in Wilhelmshaven teilte am Samstag auf Anfrage unserer Zeitung mit: „Aus ermittlungstaktischen Gründen und um das laufende Verfahren nicht zu gefährden, können aktuell keine weiteren Auskünfte erteilt werden.“


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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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