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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Pflichtfeuerwehr ist vom Tisch

14.02.2020

Wangerooge Auf der Nordseeinsel Wangerooge haben sich nach einer drohenden Verpflichtung doch noch genug Freiwillige zum Feuerwehrdienst gemeldet. Zehn Frauen und Männer, inklusive des Bürgermeisters Marcel Fangohr (parteilos), wollen sich nun ausbilden lassen. „Wir machen keine Pflichtfeuerwehr – vorerst“, sagte Fangohr am Donnerstag.

Mit den zehn neuen Feuerwehrleuten wäre die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzahl von insgesamt 26 dann um sieben überschritten. „Wir sind aber noch nicht über den Berg. Eigentlich bräuchten wir 35 bis 40 Aktive“, sagte Fangohr. „Wir sind hier allein auf der Insel. Da kann nicht einfach die Feuerwehr aus der Nachbargemeinde helfen.“ Außerdem gebe es besondere Aufgaben wie Deichwachen.

Gemeinden können Erwachsene für den Feuerwehrdienst verpflichten, wenn der Brandschutz nicht mehr gewährleistet ist. Der Gemeinderat der Insel Wangerooge hatte im Dezember für eine Verpflichtung gestimmt, wenn nur noch 23 oder weniger Aktive der Freiwilligen Feuerwehr angehören, und damit den Weg frei gemacht für die erste Pflichtfeuerwehr in Niedersachsen.

Bei der Verpflichtung sah der Bürgermeister zuerst passive Mitglieder, die schon ausgebildet wurden, am Zug sowie junge Wangerooger. Laut Gesetz können Menschen zwischen 18 und 54 Jahren verpflichtet werden, die gesundheitlich für den Dienst geeignet sind.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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