Wangerooge - Ein Treibladungsbehälter ist am Dienstag auf der Insel Wangerooge gefunden und gesprengt worden. Das teilt die Polizei mit. Zunächst habe man den Fund für eine Wasserbombe gehalten, heißt es. Die Inselpolizei unterstützte den Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Gemeinde Wangerooge bei der Evakuierung und der Absperrung des Gefahrenbereiches für die Sprengung im Inselosten. Diese fand gegen Mittag statt.

Für die Sprengung musste ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet werden, der Oststrand wurde für die Vorbereitungszeit, die Sprengung und die Nachbereitung für etwa zwei Stunden für den öffentlichen Fußgängerverkehr gesperrt.

„Die Sperrung wurde von den Urlaubsgästen mit Verständnis aufgenommen“ so Fritz-Helmut Bremer, Chef von der Polizeistation Wangerooge.

Im Rahmen der Nachbereitung wurde festgestellt, dass es sich bei dem gefundenen Sprengkörper nicht um eine Wasserbombe, sondern um einen Treibladungsbehälter gehandelt hat. „Diese Kampfmittel sind ohne genaue Untersuchung kaum zu unterscheiden, da an einer gefundenen Wasserbombe üblicherweise nicht mehr hantiert wird“ ergänzte Bremer.