WARDENBURG/ACHTERNMEER/HARBERN I - Immer am ersten Wochenende nach dem Tag der Heiligen Drei Könige zieht der Bürgerverein gemeinsam mit den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Wardenburg los, um die Weihnachtsbäume aus Wardenburger Haushalten zu entsorgen.
Mit 20 Einsatzkräften der Feuerwehr und fünf vom Bürgerverein fuhren sie am vergangenen Wochenende in der Zeit von 9 bis 13 Uhr mit vier Treckergespannen insgesamt 750 Haushalte in der Gemeinde an. Gegenüber dem Vorjahr seien es rund 50 Haushalte und dementsprechend mehr Bäume gewesen, sagte Friedrich Taubert, Ortsbrandmeister und Vorsitzender des Bürgervereins Wardenburg. „Die Aktion wird von den Wardenburger Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen“, so das Fazit von Taubert.
Die Spenden, die die Wardenburger für den Abtransport der ausgedienten Weihnachtsbäume entrichtet haben, sind für die Arbeit der Jugendfeuerwehr bestimmt.
Auch Jugendfeuerwehrwart Marcel Jeske freute sich darüber. „Wenn wir genau wissen, wie viel Geld am Ende zusammen gekommen ist, werden wir uns überlegen, wie wir die Spenden sinnvoll einsetzen“, so Jeske. Verbunden wurde der Arbeitseinsatz mit einem traditionellen Grünkohlessen, das die Frauen der Helfer vorbereitet hatten.
In Achternmeer hat die Jugendgruppe ebenfalls wieder mit viel Erfolg die ausrangierten Tannenbäume des vergangenen Weihnachtsfestes eingesammelt. Dass diese Aktion so erfolgreich wie in jedem Jahr stattfinden konnte, das liege auch an den Helfern Herbert Claußen und Hermann Engelbart, die die Jugendgruppe wieder mit ihren Fahrzeugen und ihrer Erfahrung unterstützt haben, sagte Jugendleiterin Heidi Krüder. Krüder und die Jugendgruppe freuten sich ebenfalls über die neu gewonnene Unterstützung von Jugendpfleger Hendrik Müller.
Und auch die Bürger in Achternmeer und Harbern I haben die Jugendlichen für ihre Arbeit mit kleinen Spenden unterstützt. „Für die Spenden möchten wir uns hiermit bedanken“, sagte Krüder.
