WARFLETH - 2005 war die Warflether Wehr 1431 Dienststunden im Einsatz. Die freiwilligen Brandbekämpfer rückten zu zwölf Einsätzen aus.

von Renate Detje

WARFLETH - Feuerwehr Warfleth tagt im Doppelpack: Nachdem die Jugendfeuerwehr Warfleth bereits am späten Freitagnachmittag das abgelaufene Jahr analysiert hatte, zogen die aktiven Kameraden mit ihrer Jahreshauptversammlung am Abend nach.

Wie bei den anderen freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Landkreis Wesermarsch nahm die im Sommer 2005 anberaumte Katastrophenschutzübung „Poseidon“ einen hohen Stellenwert bei der kleinen Wehr ein. So waren die Warflether für die Verkehrslenkung sowie für die Unterstützung der anderen Wehren verantwortlich. Außerdem wurde das Tanklöschfahrzeug (TLF) zum ersten Mal in der neu strukturierten Kreisbereitschaft eingesetzt. Acht Stunden waren die Warflether Kameraden bei der Übung im Einsatz.

Insgesamt leisteten die aktiven Kameraden im vergangenem Jahr 1431,75 Dienststunden, die sich in Ausbildungs- und Übungsstunden, Brandeinsätze und Hilfsleistungen aufteilten. Zu zwölf Einsätzen bzw. Hilfeleistungen rückte die Warflether Wehr aus. Viermal entpuppte sich der Notruf als Fehlalarm.

Alle sechs Berner Ortswehren kamen bei der Bombenentschärfung im September zum Einsatz. 21 Warflether Kameraden sorgten für die Evakuierung und Absperrung des Motzener Gebietes.

Ortsbrandmeister Günter Flegel berichtete, dass ein Teil der Feuerwehrleute mit Erfolg an Lehrgängen wie dem Deichsicherungslehrgang, dem Funk-, Atemschutz-, Truppführer und Maschinistenlehrgang teilgenommen hat. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Herbert Meyer und Sven Szemeitzke zum Hauptfeuerwehrmann und Martin Lohmann zum Oberfeuerwehrmann befördert. Bernes Bürgermeister Bernd Bremermann, der als Gast an der Jahreshauptversammlung teilnahm, würdigte das große ehrenamtliche Engagement der Brandbekämpfer.