WESTERSTEDE/OLDENBURG - WESTERSTEDE/OLDENBURG/HS - 60 Teddys für 60-fachen Trost in der Notfallaufnahme der Oldenburger Kinderklinik haben gestern Vertreterinnen des Landfrauenvereins Westerstede in Oldenburg überreicht. Das Geld zum Kauf der Plüschbären war beim so genannten „Kürbisfest“ am 27. Oktober auf dem Westerstede Wochenmarkt zusammengekommen. Damals hatten die Landfrauen Stuten gebacken und zugunsten der Teddybären-Aktion verkauft.
Mit dieser Aktion haben sie sich eine Idee der „Deutschen Teddy-Stiftung“ zu eigen gemacht, die u. a. von der Oldenburger Polizeikommissarin Bärbel Strangmeier repräsentiert wird und die Rettungsdienste, Feuerwehren und Polizei-Einsatzfahrzeuge mit Plüschbären versorgt. Sie sind für Kinder bestimmt, die sich in einer körperlichen oder seelischen Notlage befinden und mit Hilfe der Teddys leichter über den Schmerz hinwegkommen. Jedes Kind, das einen solchen Teddy erhält, darf ihn auch behalten.
„Wirkt wie Medizin“, sagt die Teddy-Stiftung. Die Kinderschwestern Anke Berghoff und Waltraud Kruse, denen Landfrauen-Vorsitzende Helena Appeldorn, Heike Mayer und Elke Neemann gestern Morgen die noch fest verpackten Teddys übergaben, können das aus eigener Erfahrung bestätigen. „Für die Kinder“, sagen sie, „ist der Teddy gerade in Situationen wie bei der Notfallaufnahme, eine ganz tolle Sache.“
