WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/MSI - Auch ohne großes Einsatzaufkommen sind die Frauen und Männer der Feuerwehren der Stadt Wildeshausen gefordert. Nach der Gefahrgutausbildung zu Beginn des Monats führten die Feuerwehren Düngstrup und Wildeshausen jetzt ihre jährliche Stadtatemschutzübung durch.

Stadtatemschutzwart Andreas Schreiber, hatte die Übung gemeinsam mit Lars-Christian Menke ausgearbeitet. Als Übungsobjekt hatten sie das Betriebsgebäude des Geflügelverarbeiters „Geestland“ an der Düngstruper Straße ausgesucht. Bei dem angenommenen Schadenfeuer in der Produktionshalle galten mehrere Mitarbeiter als verletzt bzw. vermisst.

Aufgabe der eingesetzten Atemschutztrupps war es, die Personen in dem verwinkelten Gebäude zu lokalisieren und zu retten. Gleichzeitig musste die Brandbekämpfung vorgenommen werden. Als Übungseinlage setzte einer der Trupps zudem ein eigenes Notsignal ab, so dass zusätzlich ein Rettungstrupp zum Einsatz kam. Er hatte die Aufgabe, die in Not geratenen Feuerwehrleute zu retten.

Bei einer anschließenden kurzen Manöverkritik zeigte sich Stadtbrandmeister Jürgen Koch mit dem Übungsverlauf zufrieden. „Die Übung hat aber auch gezeigt, dass die Wildeshauser Feuerwehren bei einem derartigen Objekt schnell an ihre Personalgrenzen stoßen“, stellte Koch fest. In diesem Fall müssen weitere Feuerwehren nachgefordert werden.

Geestlandgeschäftsführer Norbert Deeken begrüßte die Übung in seinem Unternehmen. „Das was ich gesehen habe, hat einen sehr positiven Eindruck gemacht“, so Deeken.

Für die Feuerwehr sind solche Übungen von immenser Bedeutung, zumal das Unternehmen kontinuierlich wächst. Bauliche Veränderungen werden laufend vorgenommen, so dass sich die Feuerwehrleute immer wieder auf neue Situationen einstellen müssen.