Wildeshausen - Der Gedanke, dass der (Einsatz-) Dienst in der Feuerwehr nur Männersache ist, ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. „Unsere Frauen stehen den männlichen Kollegen in nichts nach“, sagt der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen, Daniel Engels.

Auch Führungsaufgaben wie die von Nina Hohendahl als stellvertretende Gruppenführerin der 4. Gruppe und Gruppenführerin im Einsatz übernehmen die Frauen. Kathrin Schmidt ist unter anderem stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin und Teil der ELW-Gruppe, ebenso wie Swantje Carstens, Nina Hohendahl und Heike Kosten. Theresa Schunk, Nina Hohendahl und Heike Kosten sind ausgebildete Atemschutzgeräteträgerinnen. „Sie gehen somit als einer der ersten Trupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung in ein betroffenes Schadenobjekt rein“, erklärt Engels. Auch bei technischen Hilfeleistungen hätten die Frauen keine Probleme, die schweren Gerätschaften wie Schere und Spreizer in den Einsatz zu bringen und zu bedienen. „Bei so mancher Einsatzlage ist es natürlich einfach von Vorteil, wenn man weibliches Einfühlungsvermögen und die Expertise zur Verfügung hat“, sagt Engels. Als Beispiel nennt er einen Einsatz, bei dem Nina Hohendahl einen Hund aus einem sehr engen Schacht, abgelassen mit Gerätesatz Absturzsicherung, retten konnte.

Engels: „Wir sind froh und natürlich auch stolz, so leistungsstarke Frauen bei uns in der Feuerwehr zu wissen, auf die wir uns in jeder Situation und Lage verlassen können.“

Folgende Frauen gehören zur Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen: Heike Kosten (Truppführerin und Schriftwartin im Stadtkommando), Swantje Carstens (Truppführerin), Jacqueline Dirks (Truppführerin), Maike Kupner (Feuerwehrfrau), Theresa Schunk (Atemschutzgeräteträgerin), Kathrin Schmidt (Truppführerin und stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin), Nina Hohendahl (Gruppenführerin, stellvertretende Gruppenführerin).