WILDESHAUSEN - Das hatte es in der fast 80-jährigen Historie noch nicht gegeben: Mit einem rekordverdächtigen Fangergebnis endete das alljährliche Freundschaftsangeln der Wildeshauser und Huntloser Petrijünger. 86 Kilogramm Fisch fingen die 51 Teilnehmer.

Dabei sorgten Sonne satt und dichter Pflanzenwuchs an der oberen Hunte im Bereich Pestrup erst einmal für erschwerte Angelbedingungen. Für die Fische bedeutet das Krautdickicht Unterschlupf und reichlich Nahrung. Und wer es als Angler schaffte, seinen Köder geschickt zwischen den langen Halmen zu präsentieren, konnte auf einen guten Fang hoffen. Am besten gelang dies mit Abstand Jürgen Brandes: Mit zwei Eimern voller großer Brassen ging es für ihn zum Wiegen ins Fischerheim. Alfred Finke, Vorsitzender des Fischereivereins Wildeshausen, trug 22 Kilo Weißfisch in die Liste ein. Einen so überragenden Fang hatte es bei einem Gemeinschaftsangeln in der Hunte seit Jahren nicht gegeben, hieß es.

Über viele tolle Fische freuten sich auf Wildeshauser Seite außerdem Tobias Siemer (11,5 kg), der auch den schwersten Brassen mit 2065 Gramm fing, sowie Carsten Jöckel (10 kg). Da gratulierte auch Werner Knoop, der Vorsitzende des SFV Huntlosen, neidlos zum Erfolg. Die 14 Huntloser Petrijünger kamen am Ende auf rund acht Kilo Fisch. Thorsten Praetorius (1,6 kg), Christian Freese (1,3) und Erhard Zimmermann (1,2) waren die Erfolgreichsten auf Seiten der Gäste. Insgesamt wurden mehr als 600 Fische gefangen.

Die großen Brassen wurden alle filetiert. Serviert werden sie als Fischfrikadellen beim Sommerfest der Wildeshauser Angler am 13. August (ab 19 Uhr im Fischerheim). Zuvor ermittelt der Fischereiverein am Sonntag, 7. August, sein neues Fischerkönigspaar.