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Jahreshauptversammlung Lösung für Feuerwehrhaus liegt jetzt vor

pk

WILDESHAUSEN - Erweiterung oder Neubau des Feuerwehrhauses? Mit diesem Thema beschäftigte sich der Arbeitskreis Feuerwehrhaus im vergangen Jahr in fünf Sitzungen, wie Ortsbrandmeister Helmut Müller am Sonnabendabend bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen berichtete. Gesprochen wurde mit Stadtvertretern, Architekten und der Feuerwehrunfallkasse. „Wir warten noch auf Antwort der Stadt“, erklärte Müller.

Bürgermeister Dr. Kian Shahidi antwortete in seinem Grußwort direkt auf die Bemerkung. Eine Antwort und damit Lösung der Planer läge jetzt vor und werde im nächsten Ausschuss vorgestellt. „Es ist im Fluss“, sagte Shahidi und versicherte, dass er das Ortskommando auf dem Laufenden halten werde. Zugleich bedankte er sich bei den 70 aktiven Wehrmitgliedern (dazu Altersabteilung mit 19 Kameraden, Jugendfeuerwehr mit 31 und Ehrenmitglied Manfred Rollié) für den Einsatz, der die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr bei 100 Einsätzen und 21 000 Dienststunden forderte. „Die Feuerwehr Wildeshausen genießt einen hohen Stellenwert nicht nur in der Kreisstadt, sondern auch über die Stadtgrenzen hinweg“, so Müller.

In der hohen Einsatzzahl waren allerdings auch 31 Fehlalarme (famila, DWH und Krankenhaus Johanneum) enthalten. „Wir müssen uns zusammensetzen, um diese Anzahl zu verringern“, so Shahidi. Die Einsätze wurden meist durch automatische Brandmeldeanlagen, aber in einem Fall auch böswillig ausgelöst, so Müller. Kreisbrandmeister Andreas Tangemann meinte: Wenn sich die Anzahl der Fehlalarme weiter erhöhe, werde das irgendwann bedeuten, dass derartige Einsätze kostenpflichtig werden.

In Sachen Großleitstelle hofft der Kreisbrandmeister, dass Mitte des kommenden Jahres die Technik installiert werden könne. Wahrscheinlich werde die neue Feuerwehrtechnische Zentrale in Ganderkesee aber schneller fertig gestellt sein.

Bei den notwendigen Wahlen zum Ortskommando wurden Torsten Pooch als erster Gerätewart und Oliver Rosemeier als zweiter Gerätewart bestätigt. Für den bisherigen Atemschutzgerätewart Andreas Schreiber kam Björn Dietz ins Amt.

Bei 21 000 Dienststunden

der Wildeshauser Feuerwehr entfielen im vergangenen Jahr 2206 auf 35 Brandeinsätze, 25 Hilfeleistungen, neun Nachbarschafts-Löschhilfen und 31 Fehlalarme. Darunter beschäftigte die Wehr ein Großbrand einer Lagerhalle an der Straße „Am Reepmoor“. Die Jugendfeuerwehr Wildeshausen leistete 6101 Stunden. „Von der Jugendfeuerwehr bekommt unsere Wehr ihren Nachwuchs fast zu 100 Prozent“, betonte Ortsbrandmeister Helmut Müller die Bedeutung der wichtigen Nachwuchsarbeit. Auf Gruppendienste entfielen 3732 Stunden, 175 auf interne Ausbildung, 1169 auf Lehrgänge, 3202 auf sonstige Veranstaltungen, 1154 auf sonstige Dienststunden, 1972 auf Dienststunden der Funktionsträger, 627 Stunden auf Ersatzdienstleistende und 516 Stunden auf die Wettkampfgruppe. Das Durchschnittsalter beträgt 33,2 Jahre (Vorjahr 32,52). Die durchschnittliche Stundenzahl je Mitglied betrug 203,25 Stunden (244,8).

Für besondere

Leistungen zeichnete Ortsbrandmeister Helmut Müller bei der Versammlung Daniel Müller I (I. Gruppe), Frederik Kazuch (II. Gruppe), Nina Hohendahl (III. Gruppe) und Kathrin Hogeback (IV. Gruppe) aus.
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