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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Raser muss nach wilder Verfolgungsjagd ins Gefängnis

17.09.2019

Wildeshausen /Oldenburg Das war schon filmreif. Ein 27-jähriger Raser hat sich am 6. November vorigen Jahres auf der A 27, A 1, A 29 und
A 28 eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei Beamte stark gefährdet. Dafür muss der 27-Jährige nun für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Ein entsprechendes Urteil des Oldenburger Amtsgerichtes hat das Oldenburger Landgericht in zweiter Instanz bestätigt.

Der Angeklagte aus Köln, der spielsüchtig und drogenabhängig ist, ist erheblich vorbestraft. Häufig war er wegen Diebstahls aufgefallen. Im November vorigen Jahres hatte er Urlaub in Dänemark gemacht und dort ein Auto gestohlen. Damit fuhr er zurück nach Deutschland. In Cuxhaven hatte er sich im Fahrzeug schlafen gelegt. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, startete der Angeklagte durch und gab richtig Gas.

Es folgte eine beispiellose Verfolgungsjagd mit knapp 200 km/h durch mehrere Landkreise. An der Verfolgung sollen mehr als 30 Streifenwagen beteiligt gewesen sein. Von der A 27 wechselte der Angeklagte auf die A 1, am Ahlhorner Dreieck auf die
A 29. Der Mann war nicht zu stoppen gewesen. Die Polizei hatte sich dann an der Auffahrt zur A 28 postiert. Der Angeklagte näherte sich, verfolgt von Dutzenden von Streifenwagen. Ein Polizeibeamter sprach von einem Blaulichtgewitter.

Am Kreuz Oldenburg-Ost soll der Angeklagte dann auf einen dort wartenden Streifenwagen voll zugerast sein. Das Einsatzfahrzeug, mit zwei Beamten besetzt, konnte in letzter Sekunde noch zur Seite gefahren werden. Eine Kollision hätte wohl Menschenleben gekostet. Dem Angeklagten war es dann noch gelungen, auf die A 28 aufzufahren. Doch dort war seine Fahrt vorbei. Die Polizei hatte dort in der Zwischenzeit eine Nagelkette quer zur Fahrbahn verlegt.

Gegen das Amtsgerichts-Urteil hatte der Angeklagte Berufung eingelegt. Vor dem Landgericht wollte er eine Bewährungsstrafe erreichen. Doch daraus wurde nichts. Die Berufung des Angeklagten wurde nun verworfen.

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