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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Dieselpanne soll mit Spülmittel vertuscht werden

24.11.2017

Wilhelmshaven Was fällt einem als erstes ein, wenn literweise Diesel ausläuft? Klar – man schüttet Spülmittel hinterher und hofft das Beste! Das zumindest dachten sich wohl einige Arbeiter am Donnerstagmittag im Hafen der Insel Wangerooge, nachdem mehr als 500 Liter des Kraftstoffs versehentlich ins Wasser gelangt waren.

Überrascht reagierten die herbeigerufenen Beamten der Wasserschutzpolizei, als sie die Sauerei im Hafenbecken sahen. Schnell habe sich gezeigt, was passiert war.

Auf einem für Bauarbeiten eingesetzten Schwimmponton sei Dieselkraftstoff von einem Tank in einen kleineren sogenannten Tagestank umgepumpt worden. Dabei traten den Angaben zufolge über ein Entlüftungsrohr mehr als 500 Liter Diesel aus und gelangten über das Deck des Pontons in das Wasser.

Der gesamte Wangerooger Hafen war bereits großflächig verunreinigt. Doch damit nicht genug: Die Arbeiter kippten große Mengen Spülmittel in das Becken – aus Sicht der Wasserschutzpolizei offensichtlich um die Verschmutzung zu vertuschen.

Insgesamt musste die Freiwillige Feuerwehr nach eigenen Angaben rund 28.500 Liter Diesel-Wasser-Gemisch aus dem Hafenbecken pumpen, um so eine größere Katastrophe zu verhindern.

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