Schon zum 12. Mal fand in diesem Jahr im Antoniushaus in Vechta die Begegnungswoche für Senioren aus dem Dekanat Friesoythe statt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst in den Urlaub fahren können. Organisiert hat die Fahrt Regina Bunger, Gemeindecaritasreferentin vom Caritas-Sozialwerk. Elf ehrenamtliche Mitarbeiter begleiteten die insgesamt 16 bis zu 91 Jahre alten Teilnehmer. Neben Ausflügen und Sitzgymnastik standen verschiedene religiöse Angebote auf dem Programm.
Erna Zurwellen war zum ersten Mal dabei. „Am besten gefällt mir, dass die Leute hier Zeit zum Schnacken haben“, freute sich die Seniorin aus Garrel, „wenn es gesundheitlich möglich ist, fahre ich im nächsten Jahr wieder mit.“ Auch Betreuerin Beate Hogeback ist begeistert. Die gelernte Pflegehelferin ist schon zum dritten Mal mitgefahren: „Die Harmonie in der Gruppe ist sehr schön. Hier können alle ihre Batterien aufladen.“ „Für die kranken Frauen und Männer ist es häufig nicht mehr möglich, am Gemeindeleben teilzunehmen. Man merkt, wie gut ihnen die Zuwendung tut“, sagte Prälat Alfons Bokern aus Friesoythe, der die geistliche Begleitung übernahm.
Mitglieder des Cloppenburger Kreisverbandes der Jungen Union besichtigten den Windkraftanlagenbauer Enercon in Aurich. 20 Teilnehmer wurden zunächst durch das Werk geführt. „Das war wirklich ein interessanter Einblick. Drei Anlagen entstehen hier pro Tag, das ist beeindruckend“, sagte Vincent Fuhler aus Altenoythe, der im Kreisvorstand der Jungen Union tätig ist. Anschließend ging es für die Nachwuchspolitiker weiter zur Brauerei Ostfriesen-Bräu, wo sie ebenfalls an einer Führung teilnahmen.
Am vergangenen Dienstagabend übten die DLRG Ortsgruppe Friesoythe und die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe gemeinsam am Küstenkanal in Kampe. Nachdem die Feuerwehr das Motorrettungsboot der DLRG mit ihrer Drehleiter ins Wasser gelassen hatte, konnte eine Tragkraftspritze aufs Boot aufgenommen werden. So konnte das Löschen vom Wasser aus geübt werden. Dies war bereits die dritte Übung, bei der dieses geprobt wurde, um noch schneller und effektiver im Ernstfall reagieren zu können.
