Zetel - „Dienstschluss“, und zwar endgültig hieß es jetzt für Gerd Koslowski, der am Freitag in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der Hauptkommissar leitete seit 2008 die Polizeistation Zetel. Die offizielle Verabschiedung fand im Mehrgenerationenhaus statt. Vor dieser Zusammenkunft holten Kollegen Gerd Koslowski standesgemäß im Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn ab, unterstützt von der Ortswehr Zetel, die im Löschfahrzeug unterwegs war.
Rainer Schönborn, Leiter des Polizeikommissariats Varel, ging zunächst auf den beruflichen Werdegang von Gerd Koslowski ein, der seinen Dienst 1978 in Bochum begann. Düsseldorf, Ratingen, Jever und Wilhelmshaven waren die weiteren Stationen seines Berufslebens. Im Jahr 2007 folgte der Wechsel nach Bockhorn und 2008 nahm er seinen Dienst in Zetel auf. Die dortige Polizeistation leitete Koslowski mit großem Engagement. Schönborn hob im Verlauf seiner Ansprache die positiven Beurteilungen hervor: „Er war ein aktiver Beamter mit starker Bindung zu seinem Beruf. Auch hatte er das Herz an der richtigen Stelle.“ Schönborn bezeichnete seinen Kollegen als „uniformierten Schimanski mit allen Ecken und Kanten“.
Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann hob die große Spontanität von Gerd Koslowski hervor: „Er hat bei uns in der Gemeinde einiges auf den Weg gebracht, was wir auch weiter verfolgen und weiter umsetzen werden. Die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren war eine ganz besondere Zeit.“ Auch Notfallseelsorger Pastor Michael Trippner würdigte die gute Zusammenarbeit mit Gerd Koslowski. Präsente zum Abschied aus dem aktiven Dienst händigten die Redner aus, so auch sein Nachfolger, Hauptkommissar Jost Breden.
Gerd Koslowski würdigte zum Abschluss der offiziellen Feierstunde das ausgesprochen gute Miteinander in der südfriesländischen Gemeinde: „Zetel ist anders als woanders, ich habe den Weg hierher nicht bereut.“ Er wünschte sich für die Zukunft eine von Harmonie geprägte Zusammenarbeit: „Streitet euch nicht.“
