Zu einem Brand im Sankt-Martins-Heim wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Zetel und Neuenburg am Freitagabend gerufen. Dort war die Brandmeldeanlage durch den Brandrauch in einem Maschinenraum ausgelöst worden. Es stellte sich heraus, dass auch zwei Personen vermisst wurden. Zum Glück handelte es sich bei diesem Einsatz „nur“ um eine Alarmübung. Für die anrückenden Feuerwehrleute galt es in erster Linie, die beiden vermissten Personen zu finden und in Sicherheit zu bringen. Aus einen verqualmten Wohntrakt mussten neun teilweise gehbehinderte Personen ebenso ins Freie gebracht werden. Bei den Personen handelte es sich übrigens um Freiwillige, nicht um die eigentlichen Bewohner. Die Brandbekämpfung wurde mit zwei C-Strahlrohren vorgenommen. Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz vor. Die geretteten Personen wurden durch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des Roten Kreuzes aus Zetel betreut. Gemeindebrandmeister Heiner Haesihus zeigte sich im Anschluss zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Die Übung wurde mit Unterstützung der Heimleiterin Maria Bockhorst-Wimberg ausgearbeitet. Die Feuerwehren aus Zetel und Neuenburg waren mit acht Fahrzeugen und 43 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehr des Munitionsdepots Zetel unterstützte mit zwei Fahrzeugen und sechs Feuerwehrleuten. Mit drei Fahrzeugen und sieben Helfern waren der Rettungsdienst Friesland und die SEG des Roten Kreuzes aus Zetel vor Ort.