Zetel - Was für eine Aufregung: Im Kindergarten Regenbogenfisch des Diakonischen Werkes ist am Freitagvormittag ein großer Feueralarm losgegangen. Das war allerdings Absicht: Erzieher Jonas Bobolz hat mit einer E-Zigarette dafür gesorgt, dass der Rauchmelder im Büro der Kindergartenleiterin Maren Strey losgeht. Alles lief nach Plan, denn es handelte sich um eine kontrollierte Feueralarmübung.
„Wir wollen mit den Kindern üben, bei einem Feueralarm ordentlich und ohne Panik das Gebäude zu verlassen“, sagte Kindergartenleiterin Maren Strey. Das klappte gut: Die Mädchen und Jungen marschierten paarweise zur Sammelstelle am evangelischen Gemeindehaus gegenüber. Die Erzieherinnen hatten Anwesenheitslisten mit. So können sie auch im Trubel eines Ernstfalles feststellen, ob alle Kinder da sind.
Der Höhepunkt der Übung war für die Kindergartenkinder, dass die Feuerwehr tatsächlich anrückte: Ortsbrandmeister Olaf Redenius und sein Team waren mit Blaulicht, aber ohne Sirene zum Kindergarten am Bleichenweg gefahren. Dort schlossen die Kameraden den Schlauch probeweise an den Hydranten an, der direkt am Bleichenweg gegenüber vom Kindergarten und vom Gemeindehaus der Kirchengemeinde steht.
Tatsächlich war diese Alarmübung ein Testlauf für beide Seiten: Die Kinder konnten proben, ruhig zu ihrem Sammelplatz zu gehen, und die Feuerwehrleute konnten schauen, ob sie mit ihren großen Fahrzeugen im Ernstfall etwas beachten müssen, wenn sie in den schmalen Bleichenweg fahren. „Wenn hier viele Autos an der Seite stehen, könnte es eng werden“, ist das Fazit des Ortsbrandmeisters Olaf Redenius.
