Bremen - Dem Hauptzollamt Bremen ist während einer routinemäßigen Kontrolle am 22. September möglicherweise ein dicker Fisch ins Netz gegangen. Am Abend stoppten Zöllner ein in den Niederlanden zugelassenes Fahrzeug an einer Tankstelle im Bremer Stadtteil Huchting und befragten die Fahrerin nach ihrer Reiseroute. Die Frau gab an, mit ihrem Beifahrer aus den Niederlanden kommend auf dem Weg nach Bremen zu sein. Auf Nachfrage erklärte sie zudem, keine hochsteuerbaren Waren oder den Verboten und Beschränkungen unterliegenden Gegenstände mit sich zu führen. Dies sollte sich als Lüge herausstellen.

Schon der unverkennbare Geruch von Marihuana aus dem Inneren des Wagens gab den Zöllnern einen eindeutigen Wink. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten über 2,5 Kilogramm Marihuana und darüber hinaus zehn Ampullen einer nicht erlaubten flüssigen Rauchware sowie Utensilien zum Weiterverkauf.

„Der Fund von etwa 2,5 Kilogramm Marihuana lässt den Schluss zu, dass wir Drogenkuriere aufgehalten haben“, vermutet Nicole Tödter, Leiterin des Hauptzollamts Bremen, die erklärte: „Der Zoll kontrolliert zur Bekämpfung des innereuropäischen Drogenschmuggels an Autobahnen und anderen Verkehrswegen im gesamten Bundesgebiet.“ Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hannover übernommen.

Nicolas Reimer
Nicolas Reimer Thementeam Polizei/Justiz