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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Ermittler durchsuchen Haus von Priester

21.09.2016

Lohne Nach einer Missbrauchsanzeige gegen einen katholischen Priester (73) aus Lohne (Kreis Vechta), hat die Oldenburger Staatsanwaltschaft bereits das Haus des Geistlichen durchsuchen lassen. Der Mann soll Kindern Bilder mit pornografischem Inhalt gezeigt haben. Bei der Durchsuchung sei Beweismaterial beschlagnahmt worden. Ob es sich dabei um pornografisches Material handelt, wollte Staatsanwalt Torben Tölle auf Anfrage nicht kommentieren. Viele Fragen ranken sich um den Fall, es wird spekuliert. Um Gerüchten entgegenzutreten, hier die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Wie kam der Kontakt mit dem Priester zustande?

Niemand hat sich etwas dabei gedacht, als der Priester anbot, vier Jungen vom 6. bis zum 7. August in seinem Haus in Lohne übernachten zu lassen. Zwei 13-Jährige und zwei 14-Jährige haben bei dem Geistlichen geschlafen. Sie spielen in einer Fußballmannschaft, die bei einem großen Jugendturnier in der Stadt angetreten ist. Für die Kicker aus der ganzen Republik wurden Schlafplätze gesucht. Die Jungen stammen nicht aus der Region.

Was wird dem Priester vorgeworfen?

Der 73-jährige, der nach Auskunft der Kirche in dieser Hinsicht noch nie zuvor aufgefallen war, soll den Kindern Bilder gezeigt haben. Nur eines davon soll nach Aussagen des Kirchen-Sprechers pornografischen Inhalts gewesen sein.

Warum hat der GeistlichePorno-Bilder gezeigt?

Gegenüber der Kirche, die ihn auch angezeigt hat, hat sich der Mann nach NWZ-Informationen erklärt. Zum Inhalt der Erklärung wollte die Kirche sich unterdessen nicht äußern.

Hat der Priester die
Kinder angefasst
?

Laut Staatsanwaltschaft Oldenburg gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Mann sexuelle Handlungen an den Kindern vorgenommen hat.

Warum ist von
Missbrauch die Rede?
?

Die Straftat, die dem Priester vorgeworfen wird, findet sich in Paragraf 176 des Strafgesetzbuchs. Er ist überschrieben mit „Sexueller Missbrauch von Kindern“. Das Zeigen von pornografischen Bildern fällt unter Absatz 4 und wird mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren Gefängnis bestraft.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos 
Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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