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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Bockhorn

Bockhorn begrüßt viele neue Bürger

10.11.2017

Bockhorn Mit einem herzlichen „Moin!“ begrüßte Katja Lorenz von der Gemeinde Bockhorn am Mittwochabend die neuen Einwohner der Gemeinde im Hotel Hornbüssel. Rund 150 Neubürger waren der Einladung der NWZ und der Gemeinde gefolgt.

Katja Lorenz war in Vertretung für Bürgermeister Andreas Meinen gekommen. Der musste sich entschuldigen lassen, weil er erkrankt war. Katja Lorenz stellte den neuen Bürgern die Gemeinde etwas genauer vor. „Bockhorn ist über seine Grenzen hinaus bekannt – zum Beispiel durch den Bockhorner Oldtimermarkt oder den Bockhorner Klinker“, sagte Katja Lorenz. Aus letzterem sei unter anderem das bekannte Chilehaus in Hamburg gebaut worden. Die Architektur des Gebäudes ist ein Beispiel für den Backsteinexpressionismus. „Bockhorn ist also Teil des Unesco Weltkulturerbes.“ Darüber hinaus verfüge die Gemeinde über eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.

17 Preise an Neubürger vergeben

Insgesamt 17 Preise wurden beim Neubürgerempfang in Bockhorn verlost. Der Knirps „Unser schönes Oldenburger Land“ ging an Marisa Makselon, den Sonderdruck „70 Jahre NWZ“ konnte Dennis Bartels entgegen nehmen, über eine Kofferraumtasche kann sich Stefan Osterkamp freuen, Nicole Sies erhielt die Schultertasche „Unser schönes Oldenburger Land“. Außerdem gab es zahlreiche Gutscheinkarten für die Minigolfanlage zu gewinnen: Eine Zweier-Karte gab es für Mario Meischen, die Vierer-Karte für Alma Siebrecht, die Sechser-Karte für Michael Bücking und die Zehnerkarte ging an Hartmut Müller-Mangels. Freier Eintritt ins Bockhorner Erlebnisbad wurde ebenfalls verlost: Einmal umsonst schwimmen gehen kann Thomas Möhlmann, die Dreier-Karte ging an Petra Osterkamp, die Fünfer-Karte an Andreas Lachnitt. Über jeweils zehn Freikarten können sich Lutz Töpffer und Isabel Müller freuen. Eine Karte für zwei Personen für den Auftritt von Gerd Spiekermann im Tivoli am 23. November bekam Edith Jansen.

Der dritte Preis, eine Jahreskarte für das Erlebnisbad in Bockhorn, bekam Siegfried Wolf.

Preis Nummer zwei enthielt eine Familienjahreskarte fürs Erlebnisbad. Sie ging an Sven Bärwinkel.

Den Hauptpreis, einen Rundflug über die Gemeinde und das Weltnaturerbe Wattenmeer für zwei Personen, konnte Helga Hausjell mit nach Hause nehmen.

Aufpassen konnte sich für die Gäste durchaus lohnen, denn Katja Lorenz verriet unter anderem auch, wie viele Einwohner die Gemeinde derzeit hat. Das war auch die Frage, die die Neubürger für die Verlosung richtig beantworten mussten. Die elfjährige Glücksfee Saphira Tews zog schließlich die Gewinner. Den ersten Preis, einen Rundflug über die Gemeinde und das Weltnaturerbe Wattenmeer für zwei Personen, konnte sich Helga Hausjell sichern. Die Preise überreichte Olaf Ulbrich, Redaktionsleiter der NWZ in Varel.

Für die musikalische Untermalung sorgte die Gruppe FriHarmonika der Musikschule Fröhlich.

Aber wo kommen die neuen Bockhorner her und was zieht sie in die Gemeinde? Eine kleine Umfrage zeigt: Die Gründe könnten unterschiedlicher kaum sein. Einen Platz für ihre junge Familie haben in Grabstede etwa Sven und Petra Bärwinkel mit ihrem erst vier Wochen alten Sohn Till gefunden. „Wir haben überall gesucht, aber hier haben wir ein Haus für uns gefunden“, sagt Sven Bärwinkel. Er kommt ursprünglich aus Wiefelstede.

In der Trennung vereint sind dagegen Petra-Martina Brandt, Milan Covic und Andrea Artz. Alle drei sind in die Gemeinde gezogen, weil sie sich von ihren Lebenspartnern getrennt haben – und wie es der Zufall wollte, saßen sie beim Neubürgerempfang alle zusammen am gleichen Tisch. Petra-Martina Brandt und Milan Covic sind außerdem Nachbarn, wie sich herausstellte. Sie sind aber auch alle nicht wirklich neu hier, sondern haben bereits vorher im Friesland gelebt – Seghorn, Neuenburg und Varel. Aber vielleicht findet sich in der neuen Gemeinde ja auch eine neue Beziehung.

Aus genau dem gegenteiligen Grund ist Jürgen Tekhaus nach Bockhorn gezogen. Er kommt aus Nordrhein-Westfalen und ist der Liebe hinterher gezogen.

Ganz praktische Überlegungen hat bei seinem Umzug nach Bockhorn Reiner Schlüter mit seiner Familie angestellt. „Ich wollte einen kürzeren Weg zur Arbeit.“ Zuvor wohnte er in Oltmannsfehn in Ostfriesland, seine Arbeit ist aber in Oldenburg. „Ich war ewig unterwegs, bis ich überhaupt auf der Autobahn war“, erzählt er. Die Lage der Gemeinde Bockhorn sei für ihn dagegen perfekt.


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