Bockhorn/Neuenburg/Zetel - Immer mehr Menschen suchen den Urwald in Bockhorn für einen Spaziergang auf. Auch das Forstamt hat das bemerkt. „Es ist schön, wenn sich mehr Menschen für den Wald interessieren, aber die Besucher müssen Rücksicht auf die Natur nehmen“, sagt Wibeke Schmidt von den Niedersächsischen Landesforsten.
Um sich schlau zu machen, was im Urwald erlaubt ist und was nicht, empfiehlt sie den „Kleinen Wald-Knigge“. Dieser ist zum Beispiel auf der Seite des Deutschen Jagdverbandes nachzulesen. Keinen Müll im Wald zu hinterlassen, das ist eine der wichtigsten Regeln. Immer wieder erreicht die Anfrage nach Mülleimern im Urwald auch die Gemeindeverwaltung. „Die Besucher müssen ihren Müll wieder mitnehmen. Wenn wir Mülleimer aufstellen, verleitet das die Menschen nur dazu, noch mehr wegzuschmeißen, auch gerne neben den Behältern Müll abzuladen“, sagt Krettek. Damit das nicht passiert, stehen im Wald keine Behälter parat. An den Parkplätzen gibt es jedoch welche.
