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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Bockhorn

Neugestaltung Der Grünanlagen: Lidl reagiert auf Kritik von Bockhorner Naturschützer

12.03.2020

Bockhorn Der Discounter-Konzern Lidl hat sich offenbar die Kritik eines Bockhorner Naturschützers zu Herzen genommen: Hartmut Müller-Mangels, Vorsitzender der Kreisgruppe Friesland des Bundes für Umwelt und Naturschutz, hatte angemahnt, dass an der Filiale in Bockhorn im Zuge des Umbaus keine richtigen Grünflächen geschaffen wurden. Einige Kirschlorbeer-Sträucher stehen verloren in den Schotterbeeten, das war’s. Jetzt will Lidl die „Grünanlagen“ wohl neu gestalten.

Damit reagiert Lidl auf einen Bericht der Nordwest-Zeitung, in dem der Naturschützer Hartmut Müller-Mangels mit seiner Kritik zu Wort gekommen war.

„Wir befinden uns derzeit bezüglich eines Gestaltungskonzepts für die Flächen rund um die Lidl-Filiale in Bockhorn im Austausch mit der Gemeinde. Das Konzept planen wir zeitnah umzusetzen“, teilt Sonja Kling von der Pressestelle Lidl Deutschland auf Nachfrage der NWZ mit. Wie und wann das „neue Gestaltungskonzept“ umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Dass nach dem Umbau der Lidl-Filiale an der Steinhauser Straße in Bockhorn nur spärlich bepflanzte Schotterbeete angelegt wurden, hatte Hartmut Müller-Mangels sehr geärgert – gerade in Zeiten, in denen es so wichtig geworden ist, Lebensraum für Insekten zu schaffen.

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„Der Kirschlorbeer ist zwar das ganze Jahr grün, aber für Insekten bringt der gar nichts“, sagt Hartmut Müller-Mangels. Und noch etwas: Das Niedersächsische Bau- und Umweltministerium schreibt vor, dass auf Grünflächen bei Neubauten die Vegetation in Form von Rasen, Gras, Gehölzen oder anderen Zier- oder Nutzpflanzen überwiegen muss, so dass Steinflächen aus Gründen der Gestaltung oder der leichteren Pflege nur in geringem Maße zulässig sind.

Die großen Schotterflächen am Bockhorner Lidl würden dieser Forderung nicht entsprechen, findet Hartmut Müller-Mangels. „An diese Vorgaben hält sich Lidl in Bockhorn nicht. Eine Firma, die auf ihren Prospekten damit wirbt, Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen, sollte das auch tun.“

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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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