Osterforde - Die „Unglaublichen Unbesiegbaren“ waren dabei, die „Schlümpfe“ oder auch die „Fußballpapas“ vom TV Neuenburg: Hoch ging es her beim Bierfassrollen, einem der Höhepunkte des Osterforder Sommerfestes am Sonnabend. Die Organisatoren von der Dorfgemeinschaft und vom Boßelverein hatten alles bestens vorbereitet, damit die Osterforder und ihre Gäste einen schönen Tag erleben konnten.

Der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen lobte die Einsatz der beiden gastgebenden Vereine: „Sie haben Mut bewiesen und sind neue Wege gegangen, sie haben das Sommerfest von zwei auf einen Tag verkürzt. Das Freizeitverhalten der Menschen hat sich verändert, dem muss man Rechnung tragen.“

Das Programm begann mit einem gut besuchten Flohmarkt; gleichzeitig hatte Yvonne von Lienen die Kinder zu einem Programm mit lustigen Spielen und mit Glücksraddrehen, mit Karussell und Hüpfburg eingeladen. Kaffee und selbst gebackener Kuchen wurde serviert, fürs Backen dankte Wolfgang Niemeyer vom Boßelverein den Frauen des Dorfes.

Im Festzelt trafen sich die Knobelspieler zum Turnier, Geschäftsleute hatten dafür Preise gespendet.

Und dann moderierte Horst Bruns von der Dorfgemeinschaft gewohnt souverän das Bierfassrollen. Passend zur Zeit appellierte Bruns an den olympischen Geist: „Dabei sein ist alles.“ 13 Mannschaften waren gemeldet worden, allein die Bockhorner CDU brachte gleich zwei Teams an den Start. Dabei war auch der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Krettek: „Ganz schön anstrengend“, meinte er nach dem Parcours: „Da merkt man erst, was es alles für Beinmuskeln gibt.“

Zu den Zuschauern zählten auch Altbürgermeister Ewald Spiekermann und Ratsherr Diedrich Loers. Wolfgang Niemeyer zog das Fazit: „Unser Fest ist positiv angenommen worden, der Platz mit verkleinertem Festzelt und integriertem Dorfgemeinschaftshaus ist optimal aufgebaut worden. Den ganzen Tag lang waren Besucher da – unser Aufwand hat sich gelohnt.“

Und wer hat am Ende das Bierfassrollen beim Sommerfest gewonnen? Natürlich die, die das Gewinnen im Namen trugen: die „Unglaublichen Unbesiegbaren“.