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NWZonline.de Region Friesland Gemeinden Bockhorn

Generationen vereint unter dem Baum

23.12.2006

BOCKHORN /OSTERFORDE BOCKHORN/OSTERFORDE - 13 Schüler, zehn Mädchen und drei Jungen, aus den siebten und achten Klassen der Bockhorner Haupt- und Realschule leisten derzeit freiwillige soziale Dienste im Seniorenpflegeheim Bockhorn und im Senioren- und Pflegeheim Osterforde. „Es soll Kontakt aufgebaut werden zwischen den Großeltern- und Enkelgenerationen“, erklärt dazu der Schulleiter Bernd Hannstein. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Schüler Bescheinigungen, die ihnen später bei der Praktikums- und Berufswahl helfen können.

Im Seniorenpflegeheim Bockhorn an der Steinhauser Straße, dass von Edo und Karin Flemer geleitet wird, treffen wir die Schüler und Senioren bei einer gemütlichen Kaffeerunde vor dem Weihnachtsbaum. Während gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und Gedichte vorgelesen werden, erzählt die Schülerin Lisa Neihaus: „Ich weiß jetzt schon, dass ich später den Beruf der Altenpflegerin ergreifen werde.“ Sie hat ihren eigenen Großvater oft im Altenheim besucht und gesehen, dass die Arbeit ihr gefällt. Erfahren hat sie auch: „Die älteren Menschen tun mir leid, wenn sie lange keinen Besuch bekommen.“

Tanja Schibille fügt hinzu: „Es bringt Spaß, mit den älteren Menschen zu spielen, sich zu unterhalten und zu hören, was die so erlebt haben.“ Gelernt haben alle schnell, dass sie möglichst laut reden müssen, damit die Senioren sie auch verstehen. Es ist zu spüren, dass diese Jugendlichen, zu denen auch Melina Meeners, Anna Lena Reischuk, Paula Hinderer und Laura Ilgeroth gehören, viel von ihrer anfänglichen Scheu vor dem Betreten eines Altenheimes verloren haben.

Das gilt auch für die Schüler im Seniorenpflegeheim Osterforde. Für Nico Bergerhausen, Jennifer Blank, Lena Dirks, Nicole Moritz, Andre Pollmann und Henning Schönberg spricht Mandy Lübke: „Es ist gut, wenn wir uns mit denen beschäftigen, die keine Freunde, keine Familie mehr haben.“ Die Schüler wollen später Praktika im Altenheim leisten, einige können sich diesen Dienst auch als Beruf vorstellen. Die Pflegedienstleiterin Marion Hupe-Klein berichtet: „Jung und Alt gehören zusammen. So können wir die Berührungsängste der Jüngeren abbauen, und die Älteren genießen es, die Jugend um sich zu haben.“ Bei einem gemeinsamen musikalischen Fest führten die Jungen ihre Senioren-Damen sogar zum Tanz.

Während die Schüler mit den Senioren praktische Taschen für die Gehwagen und schöne Weihnachtskarten basteln, meint Mandy Lübke nachdenklich: „Andere lachen die Alten auf den Straßen aus. Wir wissen jetzt, wie es denen wirklich geht.“

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